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Dienstag, 2. Juni 2015
NBA : Gewinner und Verlierer
sports network, 17:15h
Auch wenn die NBA-Saison noch nicht ganz zu Ende ist, so wollen wir doch schon einmal einen Rückblick auf die abgelaufene Spielzeit wagen und für euch die Gewinner und Verlierer im Westen und Osten analysieren. Beginnen möchten wir heute mit der Western Conference!
GEWINNER
Golden State Warriors:
Die Franchise aus der Bay Area ist definitiv der große Gewinner dieser Saison, unabhängig davon, ob sie nun den Titel holen oder nicht. Ein junges Team, bei dem alle Leistungsträger noch langfristige Verträge haben (vorausgesetzt Draymond Greene verlängert diesen Sommer), dazu mit Steve Kerr ein unerfahrener aber trotzdem herausragender Coach an der Seitenlinie. Das Team aus Oakland hat eine rosige Zukunft vor sich, dominierte in dieser Saison von Beginn an nach Belieben und hatte auch in den Playoffs so gut wie keine Probleme, MVP Stephen Curry und Klay Thompson sollten zudem auf lange Sicht eines der gefährlichsten Duos der Liga bilden. Sollte Golden State in allen Bereichen so weiterarbeiten wie bisher, dürfte einer erfolgreichen Dynastie nichts mehr im Wege stehen.
Minnesota Timberwolves:
Das schlechteste Team der Saison soll ein Gewinner sein ? Auf jeden Fall! Der Club aus dem hohen Norden hat im kommenden Draft den ersten Pick und sollte es nicht ganz blöd laufen, könnten sich die Wolves dort einen zweiten Franchiseplayer neben Andrew Wiggins angeln. Die Leistungen des Rookies des Jahres machen definitiv Lust auf mehr, darüber hinaus stehen mit Zach LaVine, Shabazz Muhammad, Gorgui Dieng und Andrew Bennett weitere vielversprechende Talente im Kader, so dass ich über Jahre hinweg eine dynamische , eingespielte Truppe zusammenstellen lässt. Ein weiterer Big-Point dürfte sein, dass Legende Kevin Garnett, der bekanntlich ein bisschen was von Basketball verstehen soll, zur kommenden Saison ins Management der Wölfe wechseln wird. Mit etwas Geduld und keinen überhasteten Entscheidungen dürfte Minnesota die Zukunft in der NBA gehören.
Los Angeles Clippers:
Klar, wer mit Chris Paul den wahrscheinlich besten Spielmacher und mit Blake Griffin einen der größten Athleten auf diesem Planeten im Team hat, sollte eigentlich mehr erreichen als nur das Conference Halbfinale. Doch die Leistungen in dieser Saison trotz Verletzungssorgen und auch die Playoffs (Ausscheiden hin oder her) haben gezeigt, dass die Clippers einen weiteren Schritt gemacht haben. Sollte es dem Management gelingen, Reboundmaschine DeAndre Jordan weiter zu verpflichten (der Big Man wird im Sommer Free Agent) und zudem die Mannschaft gesund bleiben, muss man das Team aus Tinseltown auch über die nächsten Jahre auf dem Favoritenzettel haben. Zudem hält sich seit einigen Wochen das Gerücht, ein gewisser Dwayne Wade hätte großes Interesse, für die Clipper zu spielen. Doc Rivers ist und bleibt einer der besten Coaches der Liga und weiß genau, worauf es im Titelkampf ankommt. Es hat es damals in Boston bewiesen.
Oklahoma City Thunder:
Stimmt, OKC hat die Playoffs denkbar knapp verpasst. Aber, und das war der große Faktor in dieser Saison, das Team spielte so gut wie nie in Bestbesetzung. Zu Beginn der Saison fehlten MVP Kevin Durant und Point Guard Russell Westbrook verletzt, als beide zurückkamen, verletzte sich Durant erneut, später kam auch noch der Ausfall von Defensivmonster Serge Ibaka hinzu. Doch sollten alle fit bleiben, dürften sie Thunder nur schwer zu schlagen sein. Mit dem letztjährigen MVP Durant und dem diesjährigen "Fast-MVP" Westbrook, der während Durants Abwesenheit spielte, als wäre er von einem anderen Stern, sowie einem ziemlichen guten Pick im Draft (14. Wahl) und dem neuen Coach Billy Donovan dürfte der Erfolg zurück kehren nach Oklahoma.
VERLIERER:
Los Angeles Lakers:
Bei der Kultfranchise weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Ein überbezahlter , alternder Star, der zudem auch verletzungsanfällig ist und seinem Team jeglichen finanziellen Spielraum raubt. Dazu die Verletzung des Top-Rookies Julius Randle gleich zu Saisonbeginn, gleichbedeutend mit dem Ausfall für die ganze Saison. Außerdem eine Führungsetage, die immer noch von den guten, alten Zeiten redet und die vermeintlichen Top-Verpflichtungen Jeremy Lin und Carlos Boozer, die dieses Jahr aber mehr als enttäuschten. Headcoach Byron Scott erwähnte vor Kurzem, die Lakers könnten schon nächste Saison wieder die Alten sein - wäre sein Optimismus ansteckend, gäbe es wohl bald den Weltfrieden auf dieser Erde. Einzig der zweite Pick im kommenden Draft , sowie die starken Leistungen von Rookie Jordan Clarkson und eine baldige Rückkehr Kobe Bryants lassen auf bessere Zeiten hoffen. Es wäre ihnen zu wünschen, den Lakers. Ein Team wie sie gehört einfach in die Spitze der Liga.
Sacramento Kings :
Das größte Chaos in der NBA herrscht wohl in Nordkalifornien. Das Team der Kings verfügt eigentlich mit DeMarcus Cousins und Rudy Gay über zwei Superstars, um die herum sich eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen ließe. Doch die Franchise verschliss in dieser Saison zwei Trainer, auch Altmeister George Karl, der dritte Coach, der am Ende das Ruder noch herumreißen sollte, konnte nicht mehr viel ändern. Seit Jahren dümpelt das Team im Niemandsland der Liga herum, es reicht weder zu einer Playoffteilnahme noch zu einem wirklich hohen Pick im Draft. Vielleicht schafft es George Karl ja in der kommenden Spielzeit, aus den guten Individualisten eine gute Truppe zusammen zu stellen. Auch Point Guard Darren Collison muss sich dringend steigern, wenn er den an ihn gestellten Erwartungen gerecht werden möchte. Andernfalls dürfte auch Cousins langsam ungeduldig werden und auf einen Trade drängen. Der Markt wäre definitiv da für einen Spieler seiner Klasse.
Portland Trail Blazers:
Das Team aus Oregon verfügt eigentlich über alles , was es zum ganz großen Wurf benötigt. Und wir wollen die solide Regular Season der Blazers, die sie immerhin mit Platz 4 im Westen abschlossen, nicht kleinreden, doch die Playoffs waren dann doch mehr als enttäuschend. Das frühe Ausscheiden war vorallem dem großen Verletzungspech geschuldet, mit Wesley Matthews und Nicolas Batum fielen in der wichtigsten Phase der Saison gleich zwei Stützen des Teams aus. Was den Fans im Nordwesten jedoch viel mehr Angst machen dürfte, ist die bevorstehende Free Agency. Dort nämlich wird ihr Aushängeschild und Liebling, Allstar LaMarcus Aldridge , zu haben sein und gleich mehrere Teams sollen bereits die Fühler nach ihm ausgestreckt haben. Die Blazers müssen, da gibt es keine Zweifel, mit allen Mitteln versuchen, ihren Big Man zu halten. Denn einen Musterprofi wie Aldridge, der zudem auch noch Topleistungen bringt, findet man in der Liga nicht allzu oft. Sollte der Power Forward dennoch das Team verlassen, wird es für Portland extrem schwer, seine hinterlassene Lücke zu schließen.
GEWINNER
Golden State Warriors:
Die Franchise aus der Bay Area ist definitiv der große Gewinner dieser Saison, unabhängig davon, ob sie nun den Titel holen oder nicht. Ein junges Team, bei dem alle Leistungsträger noch langfristige Verträge haben (vorausgesetzt Draymond Greene verlängert diesen Sommer), dazu mit Steve Kerr ein unerfahrener aber trotzdem herausragender Coach an der Seitenlinie. Das Team aus Oakland hat eine rosige Zukunft vor sich, dominierte in dieser Saison von Beginn an nach Belieben und hatte auch in den Playoffs so gut wie keine Probleme, MVP Stephen Curry und Klay Thompson sollten zudem auf lange Sicht eines der gefährlichsten Duos der Liga bilden. Sollte Golden State in allen Bereichen so weiterarbeiten wie bisher, dürfte einer erfolgreichen Dynastie nichts mehr im Wege stehen.
Minnesota Timberwolves:
Das schlechteste Team der Saison soll ein Gewinner sein ? Auf jeden Fall! Der Club aus dem hohen Norden hat im kommenden Draft den ersten Pick und sollte es nicht ganz blöd laufen, könnten sich die Wolves dort einen zweiten Franchiseplayer neben Andrew Wiggins angeln. Die Leistungen des Rookies des Jahres machen definitiv Lust auf mehr, darüber hinaus stehen mit Zach LaVine, Shabazz Muhammad, Gorgui Dieng und Andrew Bennett weitere vielversprechende Talente im Kader, so dass ich über Jahre hinweg eine dynamische , eingespielte Truppe zusammenstellen lässt. Ein weiterer Big-Point dürfte sein, dass Legende Kevin Garnett, der bekanntlich ein bisschen was von Basketball verstehen soll, zur kommenden Saison ins Management der Wölfe wechseln wird. Mit etwas Geduld und keinen überhasteten Entscheidungen dürfte Minnesota die Zukunft in der NBA gehören.
Los Angeles Clippers:
Klar, wer mit Chris Paul den wahrscheinlich besten Spielmacher und mit Blake Griffin einen der größten Athleten auf diesem Planeten im Team hat, sollte eigentlich mehr erreichen als nur das Conference Halbfinale. Doch die Leistungen in dieser Saison trotz Verletzungssorgen und auch die Playoffs (Ausscheiden hin oder her) haben gezeigt, dass die Clippers einen weiteren Schritt gemacht haben. Sollte es dem Management gelingen, Reboundmaschine DeAndre Jordan weiter zu verpflichten (der Big Man wird im Sommer Free Agent) und zudem die Mannschaft gesund bleiben, muss man das Team aus Tinseltown auch über die nächsten Jahre auf dem Favoritenzettel haben. Zudem hält sich seit einigen Wochen das Gerücht, ein gewisser Dwayne Wade hätte großes Interesse, für die Clipper zu spielen. Doc Rivers ist und bleibt einer der besten Coaches der Liga und weiß genau, worauf es im Titelkampf ankommt. Es hat es damals in Boston bewiesen.
Oklahoma City Thunder:
Stimmt, OKC hat die Playoffs denkbar knapp verpasst. Aber, und das war der große Faktor in dieser Saison, das Team spielte so gut wie nie in Bestbesetzung. Zu Beginn der Saison fehlten MVP Kevin Durant und Point Guard Russell Westbrook verletzt, als beide zurückkamen, verletzte sich Durant erneut, später kam auch noch der Ausfall von Defensivmonster Serge Ibaka hinzu. Doch sollten alle fit bleiben, dürften sie Thunder nur schwer zu schlagen sein. Mit dem letztjährigen MVP Durant und dem diesjährigen "Fast-MVP" Westbrook, der während Durants Abwesenheit spielte, als wäre er von einem anderen Stern, sowie einem ziemlichen guten Pick im Draft (14. Wahl) und dem neuen Coach Billy Donovan dürfte der Erfolg zurück kehren nach Oklahoma.
VERLIERER:
Los Angeles Lakers:
Bei der Kultfranchise weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Ein überbezahlter , alternder Star, der zudem auch verletzungsanfällig ist und seinem Team jeglichen finanziellen Spielraum raubt. Dazu die Verletzung des Top-Rookies Julius Randle gleich zu Saisonbeginn, gleichbedeutend mit dem Ausfall für die ganze Saison. Außerdem eine Führungsetage, die immer noch von den guten, alten Zeiten redet und die vermeintlichen Top-Verpflichtungen Jeremy Lin und Carlos Boozer, die dieses Jahr aber mehr als enttäuschten. Headcoach Byron Scott erwähnte vor Kurzem, die Lakers könnten schon nächste Saison wieder die Alten sein - wäre sein Optimismus ansteckend, gäbe es wohl bald den Weltfrieden auf dieser Erde. Einzig der zweite Pick im kommenden Draft , sowie die starken Leistungen von Rookie Jordan Clarkson und eine baldige Rückkehr Kobe Bryants lassen auf bessere Zeiten hoffen. Es wäre ihnen zu wünschen, den Lakers. Ein Team wie sie gehört einfach in die Spitze der Liga.
Sacramento Kings :
Das größte Chaos in der NBA herrscht wohl in Nordkalifornien. Das Team der Kings verfügt eigentlich mit DeMarcus Cousins und Rudy Gay über zwei Superstars, um die herum sich eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen ließe. Doch die Franchise verschliss in dieser Saison zwei Trainer, auch Altmeister George Karl, der dritte Coach, der am Ende das Ruder noch herumreißen sollte, konnte nicht mehr viel ändern. Seit Jahren dümpelt das Team im Niemandsland der Liga herum, es reicht weder zu einer Playoffteilnahme noch zu einem wirklich hohen Pick im Draft. Vielleicht schafft es George Karl ja in der kommenden Spielzeit, aus den guten Individualisten eine gute Truppe zusammen zu stellen. Auch Point Guard Darren Collison muss sich dringend steigern, wenn er den an ihn gestellten Erwartungen gerecht werden möchte. Andernfalls dürfte auch Cousins langsam ungeduldig werden und auf einen Trade drängen. Der Markt wäre definitiv da für einen Spieler seiner Klasse.
Portland Trail Blazers:
Das Team aus Oregon verfügt eigentlich über alles , was es zum ganz großen Wurf benötigt. Und wir wollen die solide Regular Season der Blazers, die sie immerhin mit Platz 4 im Westen abschlossen, nicht kleinreden, doch die Playoffs waren dann doch mehr als enttäuschend. Das frühe Ausscheiden war vorallem dem großen Verletzungspech geschuldet, mit Wesley Matthews und Nicolas Batum fielen in der wichtigsten Phase der Saison gleich zwei Stützen des Teams aus. Was den Fans im Nordwesten jedoch viel mehr Angst machen dürfte, ist die bevorstehende Free Agency. Dort nämlich wird ihr Aushängeschild und Liebling, Allstar LaMarcus Aldridge , zu haben sein und gleich mehrere Teams sollen bereits die Fühler nach ihm ausgestreckt haben. Die Blazers müssen, da gibt es keine Zweifel, mit allen Mitteln versuchen, ihren Big Man zu halten. Denn einen Musterprofi wie Aldridge, der zudem auch noch Topleistungen bringt, findet man in der Liga nicht allzu oft. Sollte der Power Forward dennoch das Team verlassen, wird es für Portland extrem schwer, seine hinterlassene Lücke zu schließen.
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