Mittwoch, 22. Juli 2015
NFL-Elite : Runningbacks
sports network, 13:32h
Teil Zwei unserer Reihe "NFL-Elite"! Heute blicken wir auf die besten Backfielder der Liga. Ring frei für die Runningbacks!
Marshawn Lynch (Seattle Seahawks):
"Sie hätten Lynch den Ball geben sollen", so der O-Ton nach dem verlorenen Super Bowl der Seahawks gegen die Patriots. "Beastmode" hätte wohl für einen anderen Ausgang des Spiels gesorgt. Der medienscheue Runningback ("I just came here, so I won't get fined") ist seit Jahren eine der gefährlichsten Waffen der Seahawks und kombiniert wie kaum ein Zweiter überragende Physis mit hoher Geschwindigkeit. Durch absolute Highlight-Läufe in kritischen Spielsituationen, wie beispielsweise im NFC Championship Game gegen Green Bay, stieg der ehemalige California Golden Bear in die Oberklasse der Runningbacks auf. Auch wenn er nach dem verlorenen Finale der vergangenen Saison etwas schmollte, in dieser Spielzeit dürfen wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auf Explosionen à la Beastmode freuen.
Statistiken 2014:
1306 Rushing Yards (13 Touchdowns) , 367 Receiving Yards (4 Touchdowns)
DeMarco Murray (Philadelphia Eagles):
Der Senkrechtstarter der vergangenen Saison. Damals noch in Diensten der Dallas Cowboys, sicherte Murray häufig im Alleingang den Sieg der Texaner. Umso erstaunlicher , dass die Cowboys seinen auslaufenden Vertrag nach der Saison nicht verlängerten. Nun darf sich das Team aus Philly über einen Runningback freuen, der sich im besten Alter befindet (27) und im vergangenen Jahr Karrierebestwerte auflegte. Gerade die Eagles, deren Quarterbacksituation noch nicht ganz klar ist, könnten durch Murray die nötige Entlastung in der Offense bekommen. Ob der "Vegas Native" auch in diesem Jahr noch einmal ähnliche Zahlen auflegen kann, bleibt abzuwarten, einer der Top-Runningbacks ist er aber definitiv, das beweisen seine Leistungen aus der vergangenen Saison.
Statistiken 2014:
1845 Rushing Yards (13 Touchdowns), 416 Receiving Yards (kein Touchdown)
Le'Veon Bell (Pittsburgh Steelers):
23 Jahre ist Le'Veon Bell erst alt. Das macht seine Statistiken aus der vergangenen Saison noch viel beeindruckender. Der Youngster ist die große Zukunftshoffnung der Steelers, bei denen er mit Quarterback Ben Roethlisberger und Receiver Antonio Brown eines der gefährlichsten Offense-Trios der Liga bildet. Die kommende Spielzeit ist erst die dritte in der Karriere des Mannes aus Ohio, doch kann man ihn getrost zur Elite der Runningbacks zählen. Neben seiner Laufleistung legt Bell zudem Receiving-Stats auf, bei denen die meisten Wide Receiver vor Neid erblassen. Le'Veon Bell ist einer der kommenden Superstars der NFL und wird die Steelers auf lange Zeit zum Kandidaten auf einen Super Bowl Triumph machen.
Statistiken 2014:
1361 Rushing Yards (8 Touchdowns), 854 Receiving Yards (3 Touchdowns)
Jamaal Charles (Kansas City Chiefs):
Jamaal Charles ist einer der Top-Runningbacks der NFL. Leider fliegt der bei vielen Experten noch immer unter dem Radar. Ein Team wie die Chiefs, das letzte Saison keinen einzigen Touchdown durch einen Wide Receiver erzielen konnte, ist umso mehr auf die Qualitäten eines starken Runningbacks angewiesen. Der gebürtige Texaner befindet sich mit 28 Jahren auf dem Zenit seiner Karriere und wird wahrscheinlich auch in Zukunft nicht in einem Atemzug mit den ganz großen Backfieldern der Liga genannt werden, was Fluch und Segen zugleich sein könnte. Unserer Meinung sind es nicht immer die nackten Zahlen, die die Qualität eines Spielers verdeutlichen, sondern vielmehr die Bedeutung für sein Team. Und Charles dürfte das Kernelement in der Offense der Chiefs sein.
Statistiken 2014:
1033 Rushing Yards (9 Touchdowns), 291 Receiving Yards (5 Touchdowns)
LeSean McCoy (Buffalo Bills)
Eine ähnliche Story wie bei DeMarco Murray. Überragende Zahlen im vergangenen Jahr und trotzdem vom Hof gejagt. Das lag zum Einen an der Verpflichtung der Eagles von Murray, zum Anderen an McCoy selbst. Der 27-Jährige bekam sich immer wieder (wie viele andere Spieler auch) mit Coach Chip Kelly in die Haare und wurde in der Offseason nach Buffalo zu den Bills verschifft. Dort trifft er mit Rex Ryan auf einen Coach, der das Laufspiel sehr schätzt und von den Qualitäten des Mannes vom College aus Pittsburgh profitieren dürfte. Nach dem Abgang von C.J. Spiller soll McCoy dort nun die entstandene Lücke schließen, was ihm zweifelsohne gelingen sollte. Sein Wunsch , endlich einen Titel zu gewinnen, wird wohl auch in Buffalo erst einmal ein Traum bleiben, zum Playoff-Kandidaten macht seine Verpflichtung die Franchise aber allemal.
Statistiken 2014:
1319 Rushing Yards (5 Touchdowns), 155 Receiving Yards (kein Touchdown)
Wer sich nun vielleicht fragt, warum Adrian Peterson nicht in dieser Liste auftaucht: Sollte Peterson nur ansatzweise die Form von früher erreichen, wäre er selbstverständlich Teil dieser Liste. Doch nach einer einjährigen Sperre und mehrfachen Entgleisungen abseits des Feldes wollen wir erst einmal die kommende Saison abwarten. Wir trauen Peterson definitiv die ganz große Rückkehr zu!

Marshawn Lynch (Seattle Seahawks):
"Sie hätten Lynch den Ball geben sollen", so der O-Ton nach dem verlorenen Super Bowl der Seahawks gegen die Patriots. "Beastmode" hätte wohl für einen anderen Ausgang des Spiels gesorgt. Der medienscheue Runningback ("I just came here, so I won't get fined") ist seit Jahren eine der gefährlichsten Waffen der Seahawks und kombiniert wie kaum ein Zweiter überragende Physis mit hoher Geschwindigkeit. Durch absolute Highlight-Läufe in kritischen Spielsituationen, wie beispielsweise im NFC Championship Game gegen Green Bay, stieg der ehemalige California Golden Bear in die Oberklasse der Runningbacks auf. Auch wenn er nach dem verlorenen Finale der vergangenen Saison etwas schmollte, in dieser Spielzeit dürfen wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auf Explosionen à la Beastmode freuen.
Statistiken 2014:
1306 Rushing Yards (13 Touchdowns) , 367 Receiving Yards (4 Touchdowns)
DeMarco Murray (Philadelphia Eagles):
Der Senkrechtstarter der vergangenen Saison. Damals noch in Diensten der Dallas Cowboys, sicherte Murray häufig im Alleingang den Sieg der Texaner. Umso erstaunlicher , dass die Cowboys seinen auslaufenden Vertrag nach der Saison nicht verlängerten. Nun darf sich das Team aus Philly über einen Runningback freuen, der sich im besten Alter befindet (27) und im vergangenen Jahr Karrierebestwerte auflegte. Gerade die Eagles, deren Quarterbacksituation noch nicht ganz klar ist, könnten durch Murray die nötige Entlastung in der Offense bekommen. Ob der "Vegas Native" auch in diesem Jahr noch einmal ähnliche Zahlen auflegen kann, bleibt abzuwarten, einer der Top-Runningbacks ist er aber definitiv, das beweisen seine Leistungen aus der vergangenen Saison.
Statistiken 2014:
1845 Rushing Yards (13 Touchdowns), 416 Receiving Yards (kein Touchdown)
Le'Veon Bell (Pittsburgh Steelers):
23 Jahre ist Le'Veon Bell erst alt. Das macht seine Statistiken aus der vergangenen Saison noch viel beeindruckender. Der Youngster ist die große Zukunftshoffnung der Steelers, bei denen er mit Quarterback Ben Roethlisberger und Receiver Antonio Brown eines der gefährlichsten Offense-Trios der Liga bildet. Die kommende Spielzeit ist erst die dritte in der Karriere des Mannes aus Ohio, doch kann man ihn getrost zur Elite der Runningbacks zählen. Neben seiner Laufleistung legt Bell zudem Receiving-Stats auf, bei denen die meisten Wide Receiver vor Neid erblassen. Le'Veon Bell ist einer der kommenden Superstars der NFL und wird die Steelers auf lange Zeit zum Kandidaten auf einen Super Bowl Triumph machen.
Statistiken 2014:
1361 Rushing Yards (8 Touchdowns), 854 Receiving Yards (3 Touchdowns)
Jamaal Charles (Kansas City Chiefs):
Jamaal Charles ist einer der Top-Runningbacks der NFL. Leider fliegt der bei vielen Experten noch immer unter dem Radar. Ein Team wie die Chiefs, das letzte Saison keinen einzigen Touchdown durch einen Wide Receiver erzielen konnte, ist umso mehr auf die Qualitäten eines starken Runningbacks angewiesen. Der gebürtige Texaner befindet sich mit 28 Jahren auf dem Zenit seiner Karriere und wird wahrscheinlich auch in Zukunft nicht in einem Atemzug mit den ganz großen Backfieldern der Liga genannt werden, was Fluch und Segen zugleich sein könnte. Unserer Meinung sind es nicht immer die nackten Zahlen, die die Qualität eines Spielers verdeutlichen, sondern vielmehr die Bedeutung für sein Team. Und Charles dürfte das Kernelement in der Offense der Chiefs sein.
Statistiken 2014:
1033 Rushing Yards (9 Touchdowns), 291 Receiving Yards (5 Touchdowns)
LeSean McCoy (Buffalo Bills)
Eine ähnliche Story wie bei DeMarco Murray. Überragende Zahlen im vergangenen Jahr und trotzdem vom Hof gejagt. Das lag zum Einen an der Verpflichtung der Eagles von Murray, zum Anderen an McCoy selbst. Der 27-Jährige bekam sich immer wieder (wie viele andere Spieler auch) mit Coach Chip Kelly in die Haare und wurde in der Offseason nach Buffalo zu den Bills verschifft. Dort trifft er mit Rex Ryan auf einen Coach, der das Laufspiel sehr schätzt und von den Qualitäten des Mannes vom College aus Pittsburgh profitieren dürfte. Nach dem Abgang von C.J. Spiller soll McCoy dort nun die entstandene Lücke schließen, was ihm zweifelsohne gelingen sollte. Sein Wunsch , endlich einen Titel zu gewinnen, wird wohl auch in Buffalo erst einmal ein Traum bleiben, zum Playoff-Kandidaten macht seine Verpflichtung die Franchise aber allemal.
Statistiken 2014:
1319 Rushing Yards (5 Touchdowns), 155 Receiving Yards (kein Touchdown)
Wer sich nun vielleicht fragt, warum Adrian Peterson nicht in dieser Liste auftaucht: Sollte Peterson nur ansatzweise die Form von früher erreichen, wäre er selbstverständlich Teil dieser Liste. Doch nach einer einjährigen Sperre und mehrfachen Entgleisungen abseits des Feldes wollen wir erst einmal die kommende Saison abwarten. Wir trauen Peterson definitiv die ganz große Rückkehr zu!

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