Donnerstag, 30. Juli 2015
NFL-Elite : Wide Receiver
Teil Drei unserer Serie "NFL-Elite"! Heute kümmern wir uns um die besten Route Runner der Liga: Vorhang auf für die Wide Receiver!

Calvin Johnson (Detroit Lions):

DER dominante Wide Receiver der vergangenen Jahre. Auch wenn er in der letzten Saison verletzungsgeplagt nur 13 Spiele absolvieren konnte, "Megatron" gehört auf jeden Fall in diese Auflistung. Gemeinsam mit seinem Spielmacher Matthew Stafford ist er Teil eines explosiven Offensivduos, dass seit Jahren beeindruckende Zahlen auflegt. Nach seiner Super-Saison 2012, in der er einen Rekord in der NFL aufstellte (1964 Receiving Yards), baute er zwar in den vergangenen beiden Spielzeiten statistisch etwas ab, war aber wie bereits erwähnt von Verletzungen geplagt. Ein fitter Johnson, der die 100 Meter in überragenden 10,3 Sekunden(!) läuft, dürfte den Defensereihen der NFL-Teams gehörig Kopfzerbrechen bereiten.

Statistiken 2014:
13 Spiele, 71 Receptions, 1077 Yards, 8 Touchdowns


Jordy Nelson (Green Bay Packers):

Die Offense der Packers ist Ligaspitze. Doch das ist nicht alleine der Verdienst von Quarterback Aaron Rodgers. Der MVP der vergangenen Saison profitiert auch von einem kongenialen Partner auf der Receivingposition. Jordy Nelson, einer der wenigen weißen Spieler, der in dem von afro-amerikanischen Spielers dominierten Mannschaftsteil mit den Top-Leuten der Liga mithalten kann. Auch wenn der Stern des 30-Jährigen erst vor vier Jahren aufging, zählt er mittlerweile zu einer echten Bedrohung für gegnerische Abwehrreihen. Im vergangenen Jahr stellte er einen neuen Karrierebestwert bei den gefangenen Pässen und Receiving Yards auf und wer weiß, wie viel noch möglich gewesen wäre, hätten die Packers mit Randall Cobb einen nicht weniger talentierten Receiver an der Seite von Nelson.

Statistiken 2014:
16 Spiele, 98 Receptions, 1519 Yards, 13 Touchdowns


Antonio Brown (Pittsburgh Steelers):

Antonio Brown ist das, was man wohl die "eierlegende Wollmilchsau" nennen würde. Nicht nur, dass seine Statistiken bei den Catches überragend sind, er ist zudem der einzige Receiver, der in der vergangenen Regular Season einen Touchdownpass warf. Brown ist stets die erste Option für seinen Quarterback Ben Roethlisberger, doch wer nun denkt, der Gegner könne sich deshalb ja gut darauf einstellen , dem sei gesagt: Antonio Brown ist kaum zu stoppen. Der 27-Jährige vom College aus Central Michigan ist zwar gerade einmal knapp über 1,75 m, doch seinen enorme Geschwindigkeit, seine starke physische Präsenz und seine wieselflinken Bewegungen stellen jeden Gegner vor eine große Herausforderung. Auch wegen ihm ist mit den Steelers dieses Jahr zu rechnen.

Statistiken 2014:
16 Spiele, 129 Receptions, 1698 Yards, 13 Touchdowns


A.J. Green ( Cincinnati Bengals):

Bevor es zu Diskussionen kommt - ja, AJ Green ist einer der besten Receiver der NFL. Sein Spielweise ist mit der von Calvin Johnson vergleichbar. Ein Wide Receiver, der durch wenige Receptions viele Yards zurücklegen kann und dabei nicht durch immens viele Touchdowns auffällt, sondern stattdessen stets eine zuverlässige Bank in spielentscheidenden Situationen ist. Wäre er nicht so häufig verletzt (eine weitere Parallele zu Megatron), würde er nicht immer unter dem Radar der Experten fliegen. Ein wichtiger Aspekt ist sein junges Alter. Mit gerade einmal 26 Jahren geht Green in seine erst fünfte NFL-Saison, zudem wird er nach der kommenden Spielzeit Free Agent. Er will und muss also beweisen, dass er zur Elite der Receiver zu zählen ist, um Argumente für die Vertragsverhandlungen 2016 zu haben. Wir glauben daher: Es könnte das Jahr des Adriel Jeremiah Green werden.

Statistiken 2014:
13 Spiele, 69 Receptions, 1041 Yards, 6 Touchdowns


Dez Bryant (Dallas Cowboys):

Was für ein Hin und Her in dieser Offseason. Bleibt er ? Bleibt er nicht? Und was ist er wert ? Nun ist klar, Bryant wird auch in den kommenden fünf Jahren in Texas spielen und dabei 70 Millionen Dollar verdienen. Doch nun ist er in der Pflicht, diesen Betrag zu rechtfertigen. Mit Tony Romo verfügt er über einen Spielmacher, der ihn nach dem Abgang von Runningback DeMarco Murray nur so mit Pässen füttern dürfte. Der 26-Jährige bewies in den vergangenen drei Jahren allerdings beeindruckend, dass er es draufhat. Doch nun wird es das neue Aushängeschild der Cowboys sein, muss noch mehr Verantwortung in der Offense übernehmen und seine Statistiken der letzten Jahre bestätigen. Auch von ihm wird der Erfolg der Texaner abhängen.

Statistiken 2014:
16 Spiele, 88 Receptions, 1320 Yards, 16 Touchdowns


Die NFL hat so viele überdurchschnittliche Receiver zu bieten, da ist es wie kaum auf einer anderen Position schwer, fünf Kandidaten auszuwählen. Weitere bemerkenswerte Passempfänger sind:

Randall Cobb (Green Bay Packers)
Julian Edelman (New England Patriots)
Julio Jones (Atlanta Falcons)
Odell Beckham Jr. (New York Giants)
Demaryius Thomas (Denver Broncos)

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