Samstag, 5. September 2015
Identitätskrise am Eriesee
Cleveland ist eine sportverrückte Stadt und hierzulande nicht erst seit der medial aufgebauschten Rückkehr von LeBron James zu den dort ansässigen Cavaliers ein Begriff. Doch die großen sportlichen Erfolge blieben in Forest City bisher leider Fehlanzeige. Das gilt neben den Cavaliers aus der NBA (keine Meisterschaften) und den Indians aus der MLB (letzter Titel 1948) auch ganz besonders für das Footballteam der Stadt- die Cleveland Browns!

Denn während James und die "Cavs" in der kommenden Saison zum Favoritenkreis der NBA zählen und die Indians sich zumindest noch minimale Chancen auf eine Playoff-Teilnahme ausrechnen dürfen, herrscht bei den Browns Feuer unterm Dach. Vor Beginn der Preseason war eigentlich schon klar, dass das Team bei der Vergabe der Playoffplätze wohl eher keine Rolle spielen dürfte, doch die vergangenen vier Wochen zeigten auf erschreckende Art und Weise die Schwachstellen des Teams auf. So konnte man nur eines von vier Preseasonspielen gewinnen, das zwar beeindruckend mit 31:7 gegen die Tampa Bay Buccaneers, doch die Niederlagen gegen Buffalo, Washington und Chicago wiegten deutlich schwerer. Natürlich darf man die Vorbereitungsspiele nicht überbewerten, die meisten Teams lassen überwiegend ihre zweite Reihe zum Einsatz kommen, aber eine 0:24-Niederlage gegen die Bears aus Chicago, die, bei allem Respekt, keinesfalls zur Ligaspitze gehören, wirft den Fans der Braunen doch die Sorgenfalten auf die Stirn. Coach Mike Pettine und GM Ray Farmer werden sich bei einem ähnlich schwachen Saisonstart nächste Woche unangenehme Fragen zur Kaderauswahl und -zusammstellung gefallen lassen müssen. Gerade die Position des Quarterbacks ist mit Josh McCown und Johnny Manziel unterdurchschnittlich besetzt, was mit zunehmendem Saisonverlauf zu Problemen führen könnte. Der junge Manziel verfügt zwar über ein enormes Potential, hat aber leider die Disziplin eines pubertierenden Teenagers und legt sich damit selbst große Steine in den Weg, McCown war in den vergangenen Jahren ein solider Backup-Spielmacher, mehr aber auch nicht! Auch wenn mit Joe Haden (Cornerback) einer der besten Defensive Backs der Liga im Kader steht, ändert das nichts an der Großbaustelle Offense, die der Trainerstab der Browns bis zum Saisonstart nächste Woche dringend auf Vordermann bringen müssen. Der Saisonbeginn mit Spielen gegen die New York Jets, Oakland Raiders und Tennessee Titans wird über den weiteren Verlauf entscheiden, sollten hier die Ergebnisse ausbleiben, dürfte es ungemütlich in Ohio werden.

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Donnerstag, 27. August 2015
Bedeutende Skandale im US-Sport
Mordanklagen, Drogenmissbrauch, Wettskandale und andere schwarze Schafe im US Sport: Die Geschichte von unrühmlichen Aktionen abseits der amerikanischen Sportsligen reicht so weit zurück, wie sie vielfältig ist. Wir haben für euch die 8 der bedeutendsten Skandale in den USA beleuchtet:


8. Spygate-Skandal 2007 (NFL)

Als den sogenannten Spygate-Skandal bezeichnet man einen Vorfall, in dem die New England Patriots und, eher unfreiwillig, die New York Jets involviert waren. Beim Saisonspiel am 9. September haben die Patriots illegalerweise Signale der Jets-Defensive-Coaches aufgezeichnet und zu ihrem eigenen Nutzen verwendet. Die Jets haben dagegen bei Commissioner Goodell Beschwerde eingereicht und Pats-Headcoach Belichick hat sich zwei Tage später öffentlich bei jedem entschuldigt, "der in diesen Vorfall einbezogen war". Belichick musste schlussendlich 500.000 $ und die Patriots 250.000 $ Strafe zahlen, zudem verloren sie ihren Erstrundenpick 2008.

7. Wettskandal 2007 (NBA)

Tim Donaghy, seines Zeichens damaliger NBA-Referee, nutzte seine Beziehungen zu Coaches, Spielern und anderen Referees um Spiele, die er leitete und auf die er wettete, zu manipulieren. Donaghy hatte bereits 2005 begonnen, Wetten abzuschließen und unterhielt Kontakte zum organisierten Verbrechen. Nachdem erste entsprechende Berichte veröffentlicht wurden, verkündete NBA-Commissioner David Stern, dass "keine Zeit und kein Aufwand gescheut werde, um die Untersuchungen zu unterstützen und [...] die nötigen Schritte eingeleitet werden, damit so etwas nie wieder passiert." Donaghy wurde zu 15 Monaten Gefängnis und anschließend 3 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

6. Antisemitismus-Skandal 2011 (NHL)

Der jüdischstämmige Jason Bailey wurde 2005 von den Mighty Ducks of Anaheim gedraftet und verbrachte seine Anfangszeit im Farmteam der Ducks, bei den Bakersfield Condors. Außer dieser Zeit stammen auch die Anschuldigungen Bailey's, dass Condors-HC Martin Raymond und sein Assistent Mark Pederson immer wieder jüdisch-feindliche Aussagen gegen ihn und seine Familie richteten. In den Dokumenten der Anklage heißt es, dass Raymond und Pederson immer wieder Bailey's jüdische Herkunft als Grund nahmen, ihn schlechtzumachen. Die Condors selbst nahmen dazu keine Stellung, auch wenn die beiden Coaches später suspendiert wurden und sich per Brief an Bailey entschuldigten. Jason Bailey beendete seine kurze Karriere daraufhin im September 2011.

5. Die "Chicago Black Sox" 1919 (MLB)

Die World Series 1919 wurde zwischen den Chicago White Sox und den Cincinnati Reds ausgemacht. Die Reds gewannen schlussendlich mit 5-3 in der Serie, aber es waren die Ereignissen abseits des Feldes, die für Schlagzeilen sorgten: Acht Spieler der White Sox hatten sich dazu bereit geklärt, für einen nicht unbeträchtlichen Geldbetrag absichtlich "schlecht zu spielen" und zu verlieren. Strippenzieher dahinter war der Mafiaboss Arnold Rothstein, der auf einen Sieg der Reds wettete. Hinzu kommt, dass die Spieler der Sox unter ihrem Besitzer Charles Comiskey litten, der Niedriglöhne zahlte und sich weigerte, die Uniformen waschen zu lassen. Als Folge dieses Skandals ging das Team aus Chicago für die nächsten Jahre als "Black Sox" in die Geschichte ein und alle acht Spieler, darunter auch Baseball-Star Joe "Shoeless" Jackson, wurde lebenslänglich von der MLB verbannt.

4. Hundekämpfe-Skandal 2007 (NFL)

Im April 2007 wurde ein Landhaus, das sich damals im Besitz von Atlanta Falcons-QB Michael Vick befand, Ziel einer Hausdurchsuchung. Bei dieser Ermittlung wurden 60 abgerichtete Hunde, die für Hundekämpfe vorbereitet oder bereits entsprechende Wunden aufweisen konnten, entdeckt. Gegen Vick und drei weitere Komplizen wurde mit dem Vorwurf, Hundekämpfe zu fördern und durchzuführen, Klage erhoben. Ein weitere Anklagepunkt war, Wetten in Höhe von mehreren tausend Dollar auf diese Kämpfe abgeschlossen zu haben. Vick einigte sich mit der Staatsanwaltschaft: Er gestand einen Teil der ihm zu Last gelegten Taten und erhielt daraufhin eine verminderte Gefängnisstrafe. Das Verfahren endete damit, dass der Quarterback zu einer Freiheitsstrafe von 23 Monaten verurteilt wurde. Von der NFL wurde er auf unbestimmte Zeit und ohne Bezahlung suspendiert. Er kehrte 2009 als Mitglied der Philadelphia Eagles zurück.

3. James-Kennedy-Missbrauchsskandal 1996 (NHL)

Die Eishockeywelt wurde 1996 erschüttert als Sheldon Kennedy mit dem Vorwurf des Kindesmissbrauchs durch seinen ehemaligen Junioren-Coach Graham James an die Öffentlichkeit ging. Demnach habe James den jungen Sheldon während seiner Zeit als Mitglied der Swift Current Broncos mehr als 350 Mal sexuell missbraucht. "Der Coach ist eine Respektsperson. Deine Eltern schicken dich zu ihm und sagen: "Tue, was er sagt." In dem Alter hört man auf seine Eltern.", wird Kennedy zitiert. Berichten zufolge, hat James den damals 14-Jährigen damit gedroht, dass nichts aus einer NHL-Karriere wird und ihn systematisch kontrolliert und beeinflusst. Erst mit 19 Jahren konnte er sich befreien und ging 1996 an die Öffentlichkeit. Im Januar 1997 wurde James zu 3,5 Jahren Haft verurteilt. Kennedy beendete 1999 nach 10 Jahren seine NHL-Karriere (u.A. für Calgary und Detroit) und setzt sich nun mit seiner Stiftung für Missbrauchs-Kinder ein.

2. Rassismus-Skandal 2014 (NBA)

Donald Sterling, ehemaliger Besitzer der LA Clippers, wurde nach der Veröffentlichung eines Telefongespräches zwischen ihm und seiner Exfreundin, zu 2,5 Millionen Dollar Strafe verurteilt und musste die Clippers verkaufen. Zudem wurde er von der NBA verbannt. Warum? Weil er sich in dem Telefonat abwertend über Afro-Amerikaner äußerte und seiner Bekanntschaft mitteilte, keine schwarzen Leute zu Spielen seiner Clippers zu bringen. Als Folge dieser Aufdeckung trugen die Spieler aus Lob City ihre Trikots auf links gedreht und schwarze Socken anstatt weiße. Alle 29 Klubbesitzer einigten sich bei einem Meeting darauf, dass Sterling sein Team verkaufen müsse und er nichts mehr mit dem amerikanischen Basketball-Verband zu tun haben dürfe.

1. Dopingskandal 2014 (MLB)

Millionenverdiener, mehrmaliger All-Star und World-Series-Gewinner: Warum also wurde Alex Rodriguez von der MLB zu 162 Spielen Sperre verurteilt? Wegen seiner Beteiligung im Biogenesis Baseball Skandal. In diesem Skandal wurde mehrere Profi-Baseballer wegen der Einnahme von leistungssteigernden Substanzen, besonders Wachstumshormonen, zu Sperren verurteilt. Aufgrund seiner Doping-Vorgeschichte mit Steroiden wurde A-Rod härter bestraft und verpasste somit die gesamte 2014er Saison. A-Rod zeigte sich hinsichtlich seiner rekordverdächtigen Sperre jedoch arrogant-lässig: "Die Liga könnte mir für das Jahr 2014 sogar einen Gefallen getan haben, denn ich habe 20 Jahre ohne Pause durchgespielt. 2014 werde ich mich nun mental erholen und körperlich auf ein neues Kapitel meines Lebens vorbereiten."

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Mittwoch, 26. August 2015
Barry Sanders - Ein Star wider Willen
Als William Sanders am 8.August 2004 in Canton, Ohio das Podium betritt, erklärt er folgende Worte: " Ich möchte zu allererst den besten Runningback aller Zeiten begrüßen - Mr. Jim Brown!". Diese Ansicht mögen viele Fans mit ihm teilen, doch an diesem Tag geht es nicht um die Aufnahme von Jim Brown in die Football Hall of Fame, sondern um die von Williams Sohn - Barry Sanders.

"Mein Vater war immer mein größter Kritiker, aber gleichzeitig auch mein größter Unterstützer", sagte Barry Sanders einige Jahre nach seinem Karriereende einmal zu Journalisten, "ohne ihn wäre ich niemals so weit gekommen, er hat mir beigebracht wie wichtig harte Arbeit ist". Die Geschichte des kleinen Barry verschlägt uns nach Wichita, im US-Bundesstaat Kansas, wo er als eines von elf Kindern aufwächst. Football ist bereits als Kind seine große Leidenschaft, an der Wichita North High School wurde er erst in seinem Senior Year zum Starting Runningback. Doch seine 1417 Rushing Yards in den letzten sieben Spielen der Saison brachten ihm eine All-American (sozusagen das All-Star Team der Highschool-Footballer der USA) Nominierung ein. Dennoch war das Interesse der namhaften Colleges gering und Sanders musste letztendlich zwischen der University of Tulsa und der Oklahoma State University wählen. Gegen den Willen seines Vaters, der Anhänger der rivalisierenden University of Oklahoma war, entschied sich Barry für die OSU und das obwohl dort mit Thurman Thomas bereits ein zukünftiger Hall of Famer im Roster stand. So kam der junge Sanders in seinen ersten beiden Jahren am College zu keinem einzigen Einsatz als Starter, sorgte aber als Returnspezialist für Furore. Doch sein Junior Year 1988 war der ganz große Durchbruch, Thomas war gerade zu den Profis gewechselt und Barry Sanders nutzte seine Chance. Er erzielte 2628 Rushing Yards, ein bis heute ungebrochener Rekord und erhielt zurecht die Heisman Trophy für den besten College-Athleten des Jahres. Doch der Junge aus Wichita machte sich nichts aus persönlichen Auszeichnungen, der Teamerfolg stand für ihn stets im Vordergrund.

Trotzdem führte ihn seit Weg als Nr.3 Pick im 1989er Draft zu den Detroit Lions in die NFL. Was folgte, war eine der beeindruckendsten Karrieren aller Zeiten. Zehn Jahre spielte Sanders in der NFL, ausschließlich für die Lions, wurde dabei zehnmal in den Pro Bowl gewählt und wurde im Jahre 1997 MVP. In jedem seiner zehn Profijahre lief er mindestens 1100 Yards , in seiner MVP-Saison waren es sogar 2053. Auch seine Konkurrenz zu Emmitt Smith, dem Runningback der Dallas Cowboys, prägte seine Karriere. Doch was ausblieb, war der Erfolg in den Playoffs. Nur ein einziges Playoff-Spiel konnten die Lions zu seiner Zeit gewinnen und so entschied sich Barry Sanders am 27. Juli 1999, im Alter von gerade einmal 30 Jahren, seine Karriere zu beenden. Doch nicht mit großem Tam-Tam, großem Aufsehen und vielen Kameras, sondern ganz im Stile Barry Sanders' - in der Zeitung seiner Heimatstadt, dem Wichita Eagle. "Mein Wille, aufhören zu wollen ist größer als mein Wille, weitermachen zu wollen", so die einfache Erklärung. "Ich sehe keine Chance, in den kommenden Jahren noch einen Titel holen zu können und ich kann mir nicht vorstellen, für ein anderes Team als die Detroit Lions zu spielen. Daher erkläre ich hiermit meinen Rücktritt aus der NFL". Die Entscheidung überraschte trotzdem Vielen, da Sanders zu diesem Zeitpunkt nur noch 1400 Yards gebraucht hätte, um den bis heute anhaltenden Rushing-Rekord von Walter Payton zu brechen. Doch so war es bereits an der Highschool und später am College und in der NFL: Persönliche Rekorde und Auszeichnungen waren nicht das Entscheidende , es ging um den Teamerfolg.
Barry Sanders , ein Vorbild für Viele - sportlich wie menschlich!

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Montag, 24. August 2015
Die wilden Kerle aus Sunrise
Warum die Florida Panthers eines der spannendsten Teams der NHL sind

Jaromir Jagr ist eine Legende, so viel steht fest! Als sich der tschechische Altmeister dazu entschloss, im stolzen Alter von 43 Jahren noch einmal eine Saison in der NHL dranzuhängen und damit in seine 21.(!) Spielzeit in Nordamerika zu gehen, staunten wir alle nicht schlecht! Als Jagr 1990 von den Pittsburgh Penguins gedraftet wurde, waren viele seiner Mitspieler bei den Florida Panthers noch nicht einmal geboren. Doch genau diese außergewöhnliche Mischung macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft der Franchise aus dem Süden Floridas.

Jahrzehnte war das Team aus Sunrise eines der meistbelächelsten der Liga. Seit der Gründung 1993 schaffte man nur viermal den Einzug in die Playoffs, häufiger fand man sich dagegen in den Niederungen des Tableaus wieder. Vor drei Jahren schaffte man erstmals nach zwölf Saisons wieder einen Einzug in die Postseason, damals sogar bis in die Conference Finals. Doch der anschließende Wiederabstieg in die untere Tabellenregion hatte auch etwas Gutes - man startete einen längst überfälligen Rebuild. So fanden die Talente Jonathan Huberdeau (23), Alexander Barkov, Aaron Ekblad (beide 19) und Erik Gudbranson (23) allesamt ihren Weg innerhalb der letzten vier Jahre zu den Panthers, Huberdeau (2013) und Ekblad (2015) wurden jeweils zu den Rookies des Jahres gewählt. Zu dem jungen Blut, das das Roster der Panther prägt, gesellen sich aber neben Jagr auch einige erfahrene Recken. Goalie Roberto Luongo, Defender Brian Campbell (beide 36) und Shawn Thornton (38) sollen den jungen Wilden bei ihrer weiteren Entwicklung helfen und zudem die Weichen für die Zukunft stellen. Manager Dale Tallon nannte sein Team vor einigen Wochen die "Wundertüte der NHL" und hat damit nicht einmal Unrecht. Gerade die jungen Spieler haben in den letzten Jahren immer einen Schritt nach vorne gemacht . Sollte sich die Entwicklung derart weitergehen, sind die Panters eines der heißesten Teams der NHL.

Wir sagen daher : All eyes on Sunrise!

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Dienstag, 18. August 2015
NFL-Splitter: Zwei Comebacks & mehr
Nur noch drei Wochen, bis die neue Saison losgeht und da wir mitten in der Preseason stecken, ist auch da wieder einiges los bei den 32 Teams:

+++ Jadeveon Clowney kehrt zurück +++

Der letztjährige Nummer-1-Pick der Houston Texans ist nach seiner schweren Meniskusverletzung zurück. Coach O'Brien ließ verlauten, dass der Pass-Rusher noch keine volle Trainingseinheit absolvieren wird, es jedoch Schritt für Schritt mehr werden sollen. Wollen wir hoffen, dass wir das 22-jährige Kraftpaket im ersten Spiel gegen die Kansas City Chiefs sehen werden...

+++ CJ2K zu Arizona +++

Und gleich noch eine Rückkehr: Runningback Chris Johnson, seit seiner 2006-Yards-Saison 2009 auch "CJ2K" genannt, hat sich mit den Arizona Cardinals auf einen Ein-Jahres-Vertrag geeinigt. Damit reagiert das Team aus dem Südwesten auf die Verletzung ihres Rookies David Johnson, der Probleme mit der Kniesehne hat. Für Johnson sind die Card's das dritte Team in seiner Karriere nach den Tennessee Titans und den New York Jets.

+++ Jerry Jones ein Fan von LA +++

Jones, seines Zeichens Besitzer der Dallas Cowboys, hat sich zu einer Franchiseverlegung nach Los Angeles geäußert. Nach einer gemeinsamen Trainingseinheit zwischen den St. Louis Rams, die kürzlich den Teambesitzer einen Vorschlag zum Umzug nach Inglewood vorgelegt haben, und seinen Cowboys, äußerte sich Jones wie folgt: "Ich bin wirklich ein Fan von LA und der Idee davon, eine bedeutende Spielstätte der NFL dort aufzubauen." Zudem sei er von Stan Kroenke angetan, der bereits Land in Inglewood gekauft hat, auf dem er das Stadium bauen lassen würde.

+++ Suggs stachelt gegen Schaub +++

Wie es scheint, werden Ravens-Backup-QB Matt Schaub und sein Teamkollege Terrell Suggs nicht mehr die besten Freunde. Laut der Baltimore Sun ist der QB in Übungseinheiten den ständigen Frotzeleien des Linebackers ausgesetzt. Am Samstag warf Schaub den Ball ins Aus, woraufhin Suggs rief: "Bis zum Wurf sah alles gut aus." Auch später, als der QB einen erfolgreichen Pass an WR DeAndre Carter brachte, sagte Suggs: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn." Inwieweit sich das auf die Teamchemie auswirkt, werden wir noch früh genug erfahren...

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