... newer stories
Sonntag, 7. Juni 2015
NFL-Splitter: Viel los in San Francisco - Newton mit Top-Vertrag
sports network, 13:36h
Auch wenn sich die Teams gerade noch in der Offseason befinden, gibt es News aus der NFL. Lest was diese Woche so los war :
+++ Andy Lee zu den Browns +++
Die San Francisco 49ers haben Punter Andy Lee zu den Cleveland Browns getradet. Im Gegenzug erhalten die Niners, für die Lee insgesamt 11 Jahre aktiv war, einen Siebtrunden-Pick für den 2017er Draft. Am Samstag hatten die Browns ihren Punter Spencer Lanning entlassen, noch am gleichen Tag gaben sie die Verpflichtung des dreimaligen Pro Bowlers bekannt. Die 49ers hatten im Draft vor einigen Wochen mit Bradley Pinion bereits einen Nachfolger für Lee gedraftet.
+++ Peterson zurück in Minnesota +++
Vor einigen Tagen hatten wir noch über die Zukunft von Runningback Adrian Peterson spekuliert, nun ist es amtlich : Peterson wird in der kommenden Saison für die Vikings spielen. Der MVP von 2012 nahm diese Woche an den OTAs seines Clubs teil und sprach davon, das Team zu maximalem Erfolg führen zu wollen. Ob das wirklich das Ende des Hickhacks ist, werden wir wohl erst in ein paar Monaten wissen, wenn die Saison zu Ende geht. Trotzdem ist es schön, einen Topspieler wie Peterson wieder auf dem Feld zu sehen.
+++ Newton bekommt Monstervertrag +++
Cam Newton, Quarterback der Carolina Panthers, hat einen neuen Vertrag bei seinem Team unterzeichnet. Das neue Arbeitspapier wird dem Spielmacher ab 2016 in den kommenden fünf Jahren insgesamt 103,5 Millionen Dollar einbringen, in denen ein Unterschriftsbonus von 22,5 Mio $ , sowie ein garantiertes Gehalt von 60 Mio $ enthalten sind. Damit steigt Newton nun auch finanziell in die Top-Liga der Quaterbacks auf. Er spielt seit 2011 für das Team aus Charlotte, das ihn damals als Nr.1 Pick im Draft ausgewählt hatte.
+++ Davis beendet Karriere +++
Noch einmal San Francisco : Die katastrophale Offseason für die 49ers geht weiter. Nach den Linebackern Patrick Willis und Chris Borland gab nun auch Offensive Tackle Anthony Davis sein vorläufiges Karriereende bekannt. "Ich werde mindestens ein Jahr pausieren , um meinem Körper und Geist die Möglichkeit zu geben, sich zu erholen", so der Offensive Lineman. Ob er zur nächsten Saison zurückkommen wird, ließ der 25-jährige offen.
+++ Parker muss unters Messer +++
DeVante Parker, Erstrundenpick der Miami Dolphins im vergangenen Draft, muss sich einer Fußoperation unterziehen. Der Wide Receiver hatte schon in seinem Senior-Jahr am College in Louisville Probleme mit seinem Fuß und wird nun einige Wochen ausfallen. Allerdings wird er für das erste Saisonspiel gegen die Washington Redskins wieder voll einsatzfähig sein, wie das Management der Dolphins bekannt gab. Das Team aus Miami hatte ihn im 2015er Draft in der ersten Runde ausgewählt.
+++ Andy Lee zu den Browns +++
Die San Francisco 49ers haben Punter Andy Lee zu den Cleveland Browns getradet. Im Gegenzug erhalten die Niners, für die Lee insgesamt 11 Jahre aktiv war, einen Siebtrunden-Pick für den 2017er Draft. Am Samstag hatten die Browns ihren Punter Spencer Lanning entlassen, noch am gleichen Tag gaben sie die Verpflichtung des dreimaligen Pro Bowlers bekannt. Die 49ers hatten im Draft vor einigen Wochen mit Bradley Pinion bereits einen Nachfolger für Lee gedraftet.
+++ Peterson zurück in Minnesota +++
Vor einigen Tagen hatten wir noch über die Zukunft von Runningback Adrian Peterson spekuliert, nun ist es amtlich : Peterson wird in der kommenden Saison für die Vikings spielen. Der MVP von 2012 nahm diese Woche an den OTAs seines Clubs teil und sprach davon, das Team zu maximalem Erfolg führen zu wollen. Ob das wirklich das Ende des Hickhacks ist, werden wir wohl erst in ein paar Monaten wissen, wenn die Saison zu Ende geht. Trotzdem ist es schön, einen Topspieler wie Peterson wieder auf dem Feld zu sehen.
+++ Newton bekommt Monstervertrag +++
Cam Newton, Quarterback der Carolina Panthers, hat einen neuen Vertrag bei seinem Team unterzeichnet. Das neue Arbeitspapier wird dem Spielmacher ab 2016 in den kommenden fünf Jahren insgesamt 103,5 Millionen Dollar einbringen, in denen ein Unterschriftsbonus von 22,5 Mio $ , sowie ein garantiertes Gehalt von 60 Mio $ enthalten sind. Damit steigt Newton nun auch finanziell in die Top-Liga der Quaterbacks auf. Er spielt seit 2011 für das Team aus Charlotte, das ihn damals als Nr.1 Pick im Draft ausgewählt hatte.
+++ Davis beendet Karriere +++
Noch einmal San Francisco : Die katastrophale Offseason für die 49ers geht weiter. Nach den Linebackern Patrick Willis und Chris Borland gab nun auch Offensive Tackle Anthony Davis sein vorläufiges Karriereende bekannt. "Ich werde mindestens ein Jahr pausieren , um meinem Körper und Geist die Möglichkeit zu geben, sich zu erholen", so der Offensive Lineman. Ob er zur nächsten Saison zurückkommen wird, ließ der 25-jährige offen.
+++ Parker muss unters Messer +++
DeVante Parker, Erstrundenpick der Miami Dolphins im vergangenen Draft, muss sich einer Fußoperation unterziehen. Der Wide Receiver hatte schon in seinem Senior-Jahr am College in Louisville Probleme mit seinem Fuß und wird nun einige Wochen ausfallen. Allerdings wird er für das erste Saisonspiel gegen die Washington Redskins wieder voll einsatzfähig sein, wie das Management der Dolphins bekannt gab. Das Team aus Miami hatte ihn im 2015er Draft in der ersten Runde ausgewählt.
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 4. Juni 2015
NBA : Gewinner und Verlierer, Teil ll
sports network, 14:00h
Auch wenn die NBA-Saison noch nicht ganz zu Ende ist, so wollen wir doch schon einmal einen Rückblick auf die abgelaufene Spielzeit wagen und für euch die Gewinner und Verlierer im Westen und Osten analysieren. Weiter geht es heute mit der Eastern Conference!
GEWINNER:
Atlanta Hawks:
Platz 1 im Osten , Conference Finals, dazu auch noch den Coach des Jahres unter Vertrag - die Hawks haben ein wirklich starkes Jahr hinter sich, das man so nicht unbedingt erwarten durfte. Dabei spielten viele Faktoren eine Rolle : Zum einen erkennt man mittlerweile die "Spurs 2.0 Philosophie" von Mike Budenholzer schon in Ansätzen, zum Anderen haben einige Spieler, darunter auch Dennis Schröder , einen gewaltigen Entwicklungsschritt gemacht. Sollte es Atlanta gelingen, seine Starter weiter zu verpflichten ( Paul Millsap und DeMarre Carroll werde Free Agents), muss auch in den kommenden Jahren mit dem Team aus Georgia gerechnet werden. Da tut es auch nichts zur Sache, dass die Erwartungen durch das deutliche Playoff-Aus gegen Cleveland möglicherweise einen kleinen Dämpfer erhalten haben.
Milwaukee Bucks:
Es tut sich etwas in Milwaukee! Nur ein Jahr , nachdem das Team aus dem Norden des Landes als schlechtestes Team der Saison abschloss , wird der Franchise eine großartige Zukunft vorausgesagt. Headcoach Jason Kidd, dessen Trainerkarriere auch noch in den Kinderschuhen steckt, schaffte es , eine Team, das aufgrund seines jungen Durchschnittsalters eher am Ende der Tabelle erwartet wurde, in die Playoffs zu führen. Vielleicht wäre ohne die schwere Verletzung von Top-Rookie Jabari Parker sogar noch der eine oder andere Sieg mehr herausgesprungen. Doch mit Parker, Giannis Antetokoumnpo, einem potentiellen Superstar, John Henson und Michael Carter-Williams verfügen die Hirsche über eine Ansammlung an jungen, hungrigen Spielern, die die NBA auch in den kommenden Jahren aufmischen dürften. Die Chicago Bulls hatten in Runde Eins der Playoffs schon ihre Mühe, die Bucks aus dem Weg zu räumen.
Boston Celtics:
Dass die Fans der Celtics die Strategie des Managements , sämtliche Topspieler abzugeben und stattdessen auf Talente und kommende Draftpicks zu setzen, alles andere als prickelnd fanden, konnte man nachvollziehen. Waren die Kelten doch immer eines der Aushängeschilder der NBA, die Fans zudem sehr erfolgsverwöhnt. Doch ein paar Monate später dürften die Anhänger der Grün-Weißen zuversichtlich in die Zukunft blicken. Manager Danny Ainge und Coach Brad Stevens ist es gelungen aus jungen Spielern wie Jared Sullinger, Avery Bradley oder Kelly Olynyk eine Truppe mit Potential aufzubauen. Die Celtics erreichten trotz der Trades ihrer Stars die Playoffs und halten zudem für die kommenden Drafts einige vielversprechende Picks in der Hand. Zudem kursieren die Namen einiger Stars rund um die Franchise aus Massachusetts. Ty Lawson? DeMarcus Cousins? Die Celtics haben immer noch ihren Reiz für Free Agents. Die kommende Offseason könnte für Boston die wichtigste seit vielen Jahren werden!
VERLIERER:
Philadelphis 76ers:
Eigentlich wollten wir die Sixers schon aus Prinzip nicht in diese Liste aufnehmen, obwohl sie dort definitiv hingehören. Was die Verantwortlichen aus Philly in den letzten Jahren veranstaltet haben, ist gegenüber den Fans respektlos. Gefühlt dürften die 76ers in den nächsten fünf Jahren über eintausend Picks verfügen. Das ein Neuaufbau, der dringend nötig war, seine Zeit dauert, ist völlig klar. Doch dass man beispielsweise im Draft den schwer verletzten Big Man Joel Embiid zog, der kein einziges Spiel bestritt, dazu seinen potentiellen Point Guard der Zukunft, Michael Carter-Williams nach Milwaukee tradete, wirft den meisten Menschen wohl doch einige Falten auf die Stirn. Aus dem aktuellen Roster Philadelphias haben nur Tony Wroten und Center Nerlens Noel NBA-Niveau. Wir hoffen für die Fans aus der Stadt der brüderlichen Liebe, dass das Frontoffice einen gut durchdachten Plan verfolgt, um das Team zurück zu altem Glanz zu führen. Andernfalls ist für die kommenden Jahre keine Besserung in Sicht.
New York Knicks:
Als der Großmeister des Basketballs, Phil Jackson, seinen Dienst als Präsident in New York antrat, träumten die Fans von einer glorreichen Zukunft. Doch Jahr 1 nach Jacksons Arbeitsbeginn liest sich alles anders als vielversprechend. Der Basketball, den die Knicks ihren Fans boten, hätte wohl auch jeden Laien des Sports dazu bewegt, den Fernseher lieber abzuschalten. Von der Triangle-Offense, die Jackson zu seiner Zeit als Coach der Bulls und Lakers perfekt zelebrierte, ist im Big Apple nichts zu sehen. Dabei hatten die Knickerbockers mit Carmelo Anthony einen absoluten Superstar in ihren Reihen, der dann aber Großteile der Saison verpasste, zudem mit J.R Smith und Iman Shumpert zwei talentierte Shooter, die man allerdings nach Cleveland zu den Cavaliers schickte, mit denen sie nun im NBA Finale stehen. Dass die Knicks in der Draftlotterie auf Platz 4 abrutschten, ist bezeichnend für die ganze Saison. Ein gesunder Carmelo Anthony in Topform, dazu ein Topspieler im kommenden Draft und vielleicht der eine oder andere überdurchschnittliche Free Agent müssen her, um das Team zurück in die richtigen Bahnen zu lenken. Die ganz großen Stars wie Marc Gasol oder DeAndre Jordan dürften es aber wohl nicht werden, zu schwach war die abgelaufene Saison in New York.
Miami Heat:
Es war eine Saison voller Seuchen für die Heat. Trotz des Abgangs von Lebron James verfügte Miami über eine schlagkräftige Truppe, mit der die Playoffs in jedem Fall drin gewesen wären. Doch während der Saison fiel Superstar Chris Bosh mit einer schweren Verletzung an der Lunge aus, schwebte teilweise sogar in Lebensgefahr. Auch Franchiseplayer Dwayne Wade quälte sich immer wieder mit Verletzungen. Der Trade, der Point Guard Goran Dragic nach Florida brachte, sollte Besserung geloben, doch stattdessen verpassten die Heat die Postseason und wurden gar nur Zehnter im Osten. Auch für die Zukunft sieht es alles andere als rosig aus. Der Zeitpunkt für die Rückkehr von Chris Bosh steht noch nicht fest, zudem spielt Dwayne Wade mit Wechselgedanken, auch Dragic wird im Sommer Free Agent. Einzig Center Hassan Whiteside, der Aufsteiger der Saison, macht Hoffnung auf mehr. Sollte Wade das Team wirklich verlassen, dürften in Miami ganz dunkle Zeiten anbrechen.
GEWINNER:
Atlanta Hawks:
Platz 1 im Osten , Conference Finals, dazu auch noch den Coach des Jahres unter Vertrag - die Hawks haben ein wirklich starkes Jahr hinter sich, das man so nicht unbedingt erwarten durfte. Dabei spielten viele Faktoren eine Rolle : Zum einen erkennt man mittlerweile die "Spurs 2.0 Philosophie" von Mike Budenholzer schon in Ansätzen, zum Anderen haben einige Spieler, darunter auch Dennis Schröder , einen gewaltigen Entwicklungsschritt gemacht. Sollte es Atlanta gelingen, seine Starter weiter zu verpflichten ( Paul Millsap und DeMarre Carroll werde Free Agents), muss auch in den kommenden Jahren mit dem Team aus Georgia gerechnet werden. Da tut es auch nichts zur Sache, dass die Erwartungen durch das deutliche Playoff-Aus gegen Cleveland möglicherweise einen kleinen Dämpfer erhalten haben.
Milwaukee Bucks:
Es tut sich etwas in Milwaukee! Nur ein Jahr , nachdem das Team aus dem Norden des Landes als schlechtestes Team der Saison abschloss , wird der Franchise eine großartige Zukunft vorausgesagt. Headcoach Jason Kidd, dessen Trainerkarriere auch noch in den Kinderschuhen steckt, schaffte es , eine Team, das aufgrund seines jungen Durchschnittsalters eher am Ende der Tabelle erwartet wurde, in die Playoffs zu führen. Vielleicht wäre ohne die schwere Verletzung von Top-Rookie Jabari Parker sogar noch der eine oder andere Sieg mehr herausgesprungen. Doch mit Parker, Giannis Antetokoumnpo, einem potentiellen Superstar, John Henson und Michael Carter-Williams verfügen die Hirsche über eine Ansammlung an jungen, hungrigen Spielern, die die NBA auch in den kommenden Jahren aufmischen dürften. Die Chicago Bulls hatten in Runde Eins der Playoffs schon ihre Mühe, die Bucks aus dem Weg zu räumen.
Boston Celtics:
Dass die Fans der Celtics die Strategie des Managements , sämtliche Topspieler abzugeben und stattdessen auf Talente und kommende Draftpicks zu setzen, alles andere als prickelnd fanden, konnte man nachvollziehen. Waren die Kelten doch immer eines der Aushängeschilder der NBA, die Fans zudem sehr erfolgsverwöhnt. Doch ein paar Monate später dürften die Anhänger der Grün-Weißen zuversichtlich in die Zukunft blicken. Manager Danny Ainge und Coach Brad Stevens ist es gelungen aus jungen Spielern wie Jared Sullinger, Avery Bradley oder Kelly Olynyk eine Truppe mit Potential aufzubauen. Die Celtics erreichten trotz der Trades ihrer Stars die Playoffs und halten zudem für die kommenden Drafts einige vielversprechende Picks in der Hand. Zudem kursieren die Namen einiger Stars rund um die Franchise aus Massachusetts. Ty Lawson? DeMarcus Cousins? Die Celtics haben immer noch ihren Reiz für Free Agents. Die kommende Offseason könnte für Boston die wichtigste seit vielen Jahren werden!
VERLIERER:
Philadelphis 76ers:
Eigentlich wollten wir die Sixers schon aus Prinzip nicht in diese Liste aufnehmen, obwohl sie dort definitiv hingehören. Was die Verantwortlichen aus Philly in den letzten Jahren veranstaltet haben, ist gegenüber den Fans respektlos. Gefühlt dürften die 76ers in den nächsten fünf Jahren über eintausend Picks verfügen. Das ein Neuaufbau, der dringend nötig war, seine Zeit dauert, ist völlig klar. Doch dass man beispielsweise im Draft den schwer verletzten Big Man Joel Embiid zog, der kein einziges Spiel bestritt, dazu seinen potentiellen Point Guard der Zukunft, Michael Carter-Williams nach Milwaukee tradete, wirft den meisten Menschen wohl doch einige Falten auf die Stirn. Aus dem aktuellen Roster Philadelphias haben nur Tony Wroten und Center Nerlens Noel NBA-Niveau. Wir hoffen für die Fans aus der Stadt der brüderlichen Liebe, dass das Frontoffice einen gut durchdachten Plan verfolgt, um das Team zurück zu altem Glanz zu führen. Andernfalls ist für die kommenden Jahre keine Besserung in Sicht.
New York Knicks:
Als der Großmeister des Basketballs, Phil Jackson, seinen Dienst als Präsident in New York antrat, träumten die Fans von einer glorreichen Zukunft. Doch Jahr 1 nach Jacksons Arbeitsbeginn liest sich alles anders als vielversprechend. Der Basketball, den die Knicks ihren Fans boten, hätte wohl auch jeden Laien des Sports dazu bewegt, den Fernseher lieber abzuschalten. Von der Triangle-Offense, die Jackson zu seiner Zeit als Coach der Bulls und Lakers perfekt zelebrierte, ist im Big Apple nichts zu sehen. Dabei hatten die Knickerbockers mit Carmelo Anthony einen absoluten Superstar in ihren Reihen, der dann aber Großteile der Saison verpasste, zudem mit J.R Smith und Iman Shumpert zwei talentierte Shooter, die man allerdings nach Cleveland zu den Cavaliers schickte, mit denen sie nun im NBA Finale stehen. Dass die Knicks in der Draftlotterie auf Platz 4 abrutschten, ist bezeichnend für die ganze Saison. Ein gesunder Carmelo Anthony in Topform, dazu ein Topspieler im kommenden Draft und vielleicht der eine oder andere überdurchschnittliche Free Agent müssen her, um das Team zurück in die richtigen Bahnen zu lenken. Die ganz großen Stars wie Marc Gasol oder DeAndre Jordan dürften es aber wohl nicht werden, zu schwach war die abgelaufene Saison in New York.
Miami Heat:
Es war eine Saison voller Seuchen für die Heat. Trotz des Abgangs von Lebron James verfügte Miami über eine schlagkräftige Truppe, mit der die Playoffs in jedem Fall drin gewesen wären. Doch während der Saison fiel Superstar Chris Bosh mit einer schweren Verletzung an der Lunge aus, schwebte teilweise sogar in Lebensgefahr. Auch Franchiseplayer Dwayne Wade quälte sich immer wieder mit Verletzungen. Der Trade, der Point Guard Goran Dragic nach Florida brachte, sollte Besserung geloben, doch stattdessen verpassten die Heat die Postseason und wurden gar nur Zehnter im Osten. Auch für die Zukunft sieht es alles andere als rosig aus. Der Zeitpunkt für die Rückkehr von Chris Bosh steht noch nicht fest, zudem spielt Dwayne Wade mit Wechselgedanken, auch Dragic wird im Sommer Free Agent. Einzig Center Hassan Whiteside, der Aufsteiger der Saison, macht Hoffnung auf mehr. Sollte Wade das Team wirklich verlassen, dürften in Miami ganz dunkle Zeiten anbrechen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 2. Juni 2015
NBA : Gewinner und Verlierer
sports network, 17:15h
Auch wenn die NBA-Saison noch nicht ganz zu Ende ist, so wollen wir doch schon einmal einen Rückblick auf die abgelaufene Spielzeit wagen und für euch die Gewinner und Verlierer im Westen und Osten analysieren. Beginnen möchten wir heute mit der Western Conference!
GEWINNER
Golden State Warriors:
Die Franchise aus der Bay Area ist definitiv der große Gewinner dieser Saison, unabhängig davon, ob sie nun den Titel holen oder nicht. Ein junges Team, bei dem alle Leistungsträger noch langfristige Verträge haben (vorausgesetzt Draymond Greene verlängert diesen Sommer), dazu mit Steve Kerr ein unerfahrener aber trotzdem herausragender Coach an der Seitenlinie. Das Team aus Oakland hat eine rosige Zukunft vor sich, dominierte in dieser Saison von Beginn an nach Belieben und hatte auch in den Playoffs so gut wie keine Probleme, MVP Stephen Curry und Klay Thompson sollten zudem auf lange Sicht eines der gefährlichsten Duos der Liga bilden. Sollte Golden State in allen Bereichen so weiterarbeiten wie bisher, dürfte einer erfolgreichen Dynastie nichts mehr im Wege stehen.
Minnesota Timberwolves:
Das schlechteste Team der Saison soll ein Gewinner sein ? Auf jeden Fall! Der Club aus dem hohen Norden hat im kommenden Draft den ersten Pick und sollte es nicht ganz blöd laufen, könnten sich die Wolves dort einen zweiten Franchiseplayer neben Andrew Wiggins angeln. Die Leistungen des Rookies des Jahres machen definitiv Lust auf mehr, darüber hinaus stehen mit Zach LaVine, Shabazz Muhammad, Gorgui Dieng und Andrew Bennett weitere vielversprechende Talente im Kader, so dass ich über Jahre hinweg eine dynamische , eingespielte Truppe zusammenstellen lässt. Ein weiterer Big-Point dürfte sein, dass Legende Kevin Garnett, der bekanntlich ein bisschen was von Basketball verstehen soll, zur kommenden Saison ins Management der Wölfe wechseln wird. Mit etwas Geduld und keinen überhasteten Entscheidungen dürfte Minnesota die Zukunft in der NBA gehören.
Los Angeles Clippers:
Klar, wer mit Chris Paul den wahrscheinlich besten Spielmacher und mit Blake Griffin einen der größten Athleten auf diesem Planeten im Team hat, sollte eigentlich mehr erreichen als nur das Conference Halbfinale. Doch die Leistungen in dieser Saison trotz Verletzungssorgen und auch die Playoffs (Ausscheiden hin oder her) haben gezeigt, dass die Clippers einen weiteren Schritt gemacht haben. Sollte es dem Management gelingen, Reboundmaschine DeAndre Jordan weiter zu verpflichten (der Big Man wird im Sommer Free Agent) und zudem die Mannschaft gesund bleiben, muss man das Team aus Tinseltown auch über die nächsten Jahre auf dem Favoritenzettel haben. Zudem hält sich seit einigen Wochen das Gerücht, ein gewisser Dwayne Wade hätte großes Interesse, für die Clipper zu spielen. Doc Rivers ist und bleibt einer der besten Coaches der Liga und weiß genau, worauf es im Titelkampf ankommt. Es hat es damals in Boston bewiesen.
Oklahoma City Thunder:
Stimmt, OKC hat die Playoffs denkbar knapp verpasst. Aber, und das war der große Faktor in dieser Saison, das Team spielte so gut wie nie in Bestbesetzung. Zu Beginn der Saison fehlten MVP Kevin Durant und Point Guard Russell Westbrook verletzt, als beide zurückkamen, verletzte sich Durant erneut, später kam auch noch der Ausfall von Defensivmonster Serge Ibaka hinzu. Doch sollten alle fit bleiben, dürften sie Thunder nur schwer zu schlagen sein. Mit dem letztjährigen MVP Durant und dem diesjährigen "Fast-MVP" Westbrook, der während Durants Abwesenheit spielte, als wäre er von einem anderen Stern, sowie einem ziemlichen guten Pick im Draft (14. Wahl) und dem neuen Coach Billy Donovan dürfte der Erfolg zurück kehren nach Oklahoma.
VERLIERER:
Los Angeles Lakers:
Bei der Kultfranchise weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Ein überbezahlter , alternder Star, der zudem auch verletzungsanfällig ist und seinem Team jeglichen finanziellen Spielraum raubt. Dazu die Verletzung des Top-Rookies Julius Randle gleich zu Saisonbeginn, gleichbedeutend mit dem Ausfall für die ganze Saison. Außerdem eine Führungsetage, die immer noch von den guten, alten Zeiten redet und die vermeintlichen Top-Verpflichtungen Jeremy Lin und Carlos Boozer, die dieses Jahr aber mehr als enttäuschten. Headcoach Byron Scott erwähnte vor Kurzem, die Lakers könnten schon nächste Saison wieder die Alten sein - wäre sein Optimismus ansteckend, gäbe es wohl bald den Weltfrieden auf dieser Erde. Einzig der zweite Pick im kommenden Draft , sowie die starken Leistungen von Rookie Jordan Clarkson und eine baldige Rückkehr Kobe Bryants lassen auf bessere Zeiten hoffen. Es wäre ihnen zu wünschen, den Lakers. Ein Team wie sie gehört einfach in die Spitze der Liga.
Sacramento Kings :
Das größte Chaos in der NBA herrscht wohl in Nordkalifornien. Das Team der Kings verfügt eigentlich mit DeMarcus Cousins und Rudy Gay über zwei Superstars, um die herum sich eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen ließe. Doch die Franchise verschliss in dieser Saison zwei Trainer, auch Altmeister George Karl, der dritte Coach, der am Ende das Ruder noch herumreißen sollte, konnte nicht mehr viel ändern. Seit Jahren dümpelt das Team im Niemandsland der Liga herum, es reicht weder zu einer Playoffteilnahme noch zu einem wirklich hohen Pick im Draft. Vielleicht schafft es George Karl ja in der kommenden Spielzeit, aus den guten Individualisten eine gute Truppe zusammen zu stellen. Auch Point Guard Darren Collison muss sich dringend steigern, wenn er den an ihn gestellten Erwartungen gerecht werden möchte. Andernfalls dürfte auch Cousins langsam ungeduldig werden und auf einen Trade drängen. Der Markt wäre definitiv da für einen Spieler seiner Klasse.
Portland Trail Blazers:
Das Team aus Oregon verfügt eigentlich über alles , was es zum ganz großen Wurf benötigt. Und wir wollen die solide Regular Season der Blazers, die sie immerhin mit Platz 4 im Westen abschlossen, nicht kleinreden, doch die Playoffs waren dann doch mehr als enttäuschend. Das frühe Ausscheiden war vorallem dem großen Verletzungspech geschuldet, mit Wesley Matthews und Nicolas Batum fielen in der wichtigsten Phase der Saison gleich zwei Stützen des Teams aus. Was den Fans im Nordwesten jedoch viel mehr Angst machen dürfte, ist die bevorstehende Free Agency. Dort nämlich wird ihr Aushängeschild und Liebling, Allstar LaMarcus Aldridge , zu haben sein und gleich mehrere Teams sollen bereits die Fühler nach ihm ausgestreckt haben. Die Blazers müssen, da gibt es keine Zweifel, mit allen Mitteln versuchen, ihren Big Man zu halten. Denn einen Musterprofi wie Aldridge, der zudem auch noch Topleistungen bringt, findet man in der Liga nicht allzu oft. Sollte der Power Forward dennoch das Team verlassen, wird es für Portland extrem schwer, seine hinterlassene Lücke zu schließen.
GEWINNER
Golden State Warriors:
Die Franchise aus der Bay Area ist definitiv der große Gewinner dieser Saison, unabhängig davon, ob sie nun den Titel holen oder nicht. Ein junges Team, bei dem alle Leistungsträger noch langfristige Verträge haben (vorausgesetzt Draymond Greene verlängert diesen Sommer), dazu mit Steve Kerr ein unerfahrener aber trotzdem herausragender Coach an der Seitenlinie. Das Team aus Oakland hat eine rosige Zukunft vor sich, dominierte in dieser Saison von Beginn an nach Belieben und hatte auch in den Playoffs so gut wie keine Probleme, MVP Stephen Curry und Klay Thompson sollten zudem auf lange Sicht eines der gefährlichsten Duos der Liga bilden. Sollte Golden State in allen Bereichen so weiterarbeiten wie bisher, dürfte einer erfolgreichen Dynastie nichts mehr im Wege stehen.
Minnesota Timberwolves:
Das schlechteste Team der Saison soll ein Gewinner sein ? Auf jeden Fall! Der Club aus dem hohen Norden hat im kommenden Draft den ersten Pick und sollte es nicht ganz blöd laufen, könnten sich die Wolves dort einen zweiten Franchiseplayer neben Andrew Wiggins angeln. Die Leistungen des Rookies des Jahres machen definitiv Lust auf mehr, darüber hinaus stehen mit Zach LaVine, Shabazz Muhammad, Gorgui Dieng und Andrew Bennett weitere vielversprechende Talente im Kader, so dass ich über Jahre hinweg eine dynamische , eingespielte Truppe zusammenstellen lässt. Ein weiterer Big-Point dürfte sein, dass Legende Kevin Garnett, der bekanntlich ein bisschen was von Basketball verstehen soll, zur kommenden Saison ins Management der Wölfe wechseln wird. Mit etwas Geduld und keinen überhasteten Entscheidungen dürfte Minnesota die Zukunft in der NBA gehören.
Los Angeles Clippers:
Klar, wer mit Chris Paul den wahrscheinlich besten Spielmacher und mit Blake Griffin einen der größten Athleten auf diesem Planeten im Team hat, sollte eigentlich mehr erreichen als nur das Conference Halbfinale. Doch die Leistungen in dieser Saison trotz Verletzungssorgen und auch die Playoffs (Ausscheiden hin oder her) haben gezeigt, dass die Clippers einen weiteren Schritt gemacht haben. Sollte es dem Management gelingen, Reboundmaschine DeAndre Jordan weiter zu verpflichten (der Big Man wird im Sommer Free Agent) und zudem die Mannschaft gesund bleiben, muss man das Team aus Tinseltown auch über die nächsten Jahre auf dem Favoritenzettel haben. Zudem hält sich seit einigen Wochen das Gerücht, ein gewisser Dwayne Wade hätte großes Interesse, für die Clipper zu spielen. Doc Rivers ist und bleibt einer der besten Coaches der Liga und weiß genau, worauf es im Titelkampf ankommt. Es hat es damals in Boston bewiesen.
Oklahoma City Thunder:
Stimmt, OKC hat die Playoffs denkbar knapp verpasst. Aber, und das war der große Faktor in dieser Saison, das Team spielte so gut wie nie in Bestbesetzung. Zu Beginn der Saison fehlten MVP Kevin Durant und Point Guard Russell Westbrook verletzt, als beide zurückkamen, verletzte sich Durant erneut, später kam auch noch der Ausfall von Defensivmonster Serge Ibaka hinzu. Doch sollten alle fit bleiben, dürften sie Thunder nur schwer zu schlagen sein. Mit dem letztjährigen MVP Durant und dem diesjährigen "Fast-MVP" Westbrook, der während Durants Abwesenheit spielte, als wäre er von einem anderen Stern, sowie einem ziemlichen guten Pick im Draft (14. Wahl) und dem neuen Coach Billy Donovan dürfte der Erfolg zurück kehren nach Oklahoma.
VERLIERER:
Los Angeles Lakers:
Bei der Kultfranchise weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Ein überbezahlter , alternder Star, der zudem auch verletzungsanfällig ist und seinem Team jeglichen finanziellen Spielraum raubt. Dazu die Verletzung des Top-Rookies Julius Randle gleich zu Saisonbeginn, gleichbedeutend mit dem Ausfall für die ganze Saison. Außerdem eine Führungsetage, die immer noch von den guten, alten Zeiten redet und die vermeintlichen Top-Verpflichtungen Jeremy Lin und Carlos Boozer, die dieses Jahr aber mehr als enttäuschten. Headcoach Byron Scott erwähnte vor Kurzem, die Lakers könnten schon nächste Saison wieder die Alten sein - wäre sein Optimismus ansteckend, gäbe es wohl bald den Weltfrieden auf dieser Erde. Einzig der zweite Pick im kommenden Draft , sowie die starken Leistungen von Rookie Jordan Clarkson und eine baldige Rückkehr Kobe Bryants lassen auf bessere Zeiten hoffen. Es wäre ihnen zu wünschen, den Lakers. Ein Team wie sie gehört einfach in die Spitze der Liga.
Sacramento Kings :
Das größte Chaos in der NBA herrscht wohl in Nordkalifornien. Das Team der Kings verfügt eigentlich mit DeMarcus Cousins und Rudy Gay über zwei Superstars, um die herum sich eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen ließe. Doch die Franchise verschliss in dieser Saison zwei Trainer, auch Altmeister George Karl, der dritte Coach, der am Ende das Ruder noch herumreißen sollte, konnte nicht mehr viel ändern. Seit Jahren dümpelt das Team im Niemandsland der Liga herum, es reicht weder zu einer Playoffteilnahme noch zu einem wirklich hohen Pick im Draft. Vielleicht schafft es George Karl ja in der kommenden Spielzeit, aus den guten Individualisten eine gute Truppe zusammen zu stellen. Auch Point Guard Darren Collison muss sich dringend steigern, wenn er den an ihn gestellten Erwartungen gerecht werden möchte. Andernfalls dürfte auch Cousins langsam ungeduldig werden und auf einen Trade drängen. Der Markt wäre definitiv da für einen Spieler seiner Klasse.
Portland Trail Blazers:
Das Team aus Oregon verfügt eigentlich über alles , was es zum ganz großen Wurf benötigt. Und wir wollen die solide Regular Season der Blazers, die sie immerhin mit Platz 4 im Westen abschlossen, nicht kleinreden, doch die Playoffs waren dann doch mehr als enttäuschend. Das frühe Ausscheiden war vorallem dem großen Verletzungspech geschuldet, mit Wesley Matthews und Nicolas Batum fielen in der wichtigsten Phase der Saison gleich zwei Stützen des Teams aus. Was den Fans im Nordwesten jedoch viel mehr Angst machen dürfte, ist die bevorstehende Free Agency. Dort nämlich wird ihr Aushängeschild und Liebling, Allstar LaMarcus Aldridge , zu haben sein und gleich mehrere Teams sollen bereits die Fühler nach ihm ausgestreckt haben. Die Blazers müssen, da gibt es keine Zweifel, mit allen Mitteln versuchen, ihren Big Man zu halten. Denn einen Musterprofi wie Aldridge, der zudem auch noch Topleistungen bringt, findet man in der Liga nicht allzu oft. Sollte der Power Forward dennoch das Team verlassen, wird es für Portland extrem schwer, seine hinterlassene Lücke zu schließen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 1. Juni 2015
Babe Ruth - Vom Kleinkriminellen zum Nationalhelden
sports network, 17:59h
Es gibt Sportler , deren Erbe so tief in der Geschichte ihres Sports verwurzelt ist, dass ihre Namen oft in einem Atemzug mit den grössten Erfolgen, Rekorden und Triumphen der jeweiligen Sportart genannt werden. Für den Fussball war es Pelé, für das Eishockey war es Wayne Gretzky, für den Basketball Michael Jordan. Auch der Baseball hatte seine Legende, die damals wie heute von Generationen angehimmelt und vergöttert wurde. Sein Name - Babe Ruth! Was ihn aber so besonders macht, ist die Tatsache, dass wohl nur noch wenige Menschen auf diesem Planeten weilen, die ihn aktiv haben spielen sehen.
Am 6.Februar 1895 wurde "Babe" als George Herman Ruth Jr. in Baltimore geboren. Sein Name lässt es vermuten - es waren deutsche Vorfahren im Spiel. Doch seine Kindheit war von vielen Problemen behaftet, so ging Ruth nur äußert selten zur Schule, zudem hatten seine Eltern durch ihre Arbeit im eigenen Restaurant zu viel zu tun, um sich wirklich um ihn kümmern zu können. Sein frühes Leben spielte sich überwiegend auf den Straßen Baltimores ab, wo er schnell in Kontakt zu illegalen Geschäften kam und selbst zum Kleinkriminellen wurde. Im Alter von acht Jahren schickten ihn seine Eltern in ein christliches Erziehungsheim, wo er seine Liebe zum Baseball entdecken sollte. Durch starke Leistungen in diversen Schulmannschaften wurde Jack Dunn, zu diesem Zeitpunkt Besitzer der Baltimore Orioles, die damals noch nicht in der MLB vertreten waren, auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn für sein Team. Da George aber erst 19 Jahre alt war, musste Dunn die rechtliche Vormundschaft für ihn übernehmen, damit der Vertrag überhaupt erst zustande kommen konnte. Seine Mitspieler bei den Orioles bezeichneten ihn als "Jack's newest Babe", also Jack Dunns neuesten Liebling und somit war der wohl berühmteste Spitzname der Sportgeschichte geboren.
Babe spielte so gut im Trikot der Orioles, dass diese ihn aufgrund finanzieller Probleme 1914 an die legendären Boston Red Sox verkaufen mussten. Aufgrund eines überfüllten Kaders musste Babe aber zunächst in deren Farmteam , den Providence Grays, spielen, eher er sich in der darauffolgenden Saison einen Stammplatz im Team der Sox erarbeiten konnten. Obwohl er zwischen 1915 und 1919 mit den Red Sox insgesamt dreimal die World Serie gewinnen konnte, musste ihn das Team aus Massachusetts 1920 aufgrund eines überteuerten Kaders an die damals noch völlig unbekannten New York Yankees verkaufen. Das gilt bis heute als größte Fehlentscheidung in der Geschichte der Red Sox, die nach ihrer letzten Meisterschaft 1919 86 Jahre auf ihren nächsten Titel warten mussten, während Babe Ruth im Trikot der Yankees zur absoluten Legende wurde.
In New York stellte Ruth jede Menge Rekorde auf, unter Anderem brach er seinen eigenen Rekord für die meisten Home Runs in einer Saison (60), welcher 34 Jahre bestand haben sollte. Er gewann mit den Yankees , für die er 14 Jahre bis 1934 aktiv war, weitere vier Meisterschaften und hielt bis 1974 den Rekord für die meisten Home Runs eines einzelnen Spielers (insgesamt 714), ehe dieser von Hank Aaron gebrochen wurde. Nach einer letzten Saison bei den Boston Braves, die heute in Atlanta spielen, setzte sich Babe Ruth 1935 zur Ruhe. Zum Zeitpunkt seines Karriereendes hielt er 56 MLB-Rekorde und so war es völlig verständlich, dass er 1936, nur ein Jahr nach dem Ende seiner Karriere mit der überwältigenden Mehrheit von über 95 Prozent in die Baseball Hall of Fame gewählt wurde.
So erfolgreich sein Leben auch war, einen Kampf konnte er nicht gewinnen - den gegen seine schwere Krankheit. Babe Ruth starb am 16.August 1948 an Kehlkopfkrebs, zu seiner Trauerfeier im Yankees Stadium in New York kamen über 77.000 Menschen.
In Anbetracht der Tatsache, dass es damals, im Gegensatz zu heute, keine Millionen im Sport zu verdienen gab und Babe Ruth aus mehr als einfachen Verhältnissen stammte, ist es umso beeindruckender, wie sein Erbe bis heute anhält. Er gab den Menschen während der Weltwirtschaftskrise Ende der Zwanzigerjahre Hoffnung und war der Grund dafür, dass der Baseball in dieser schweren Zeit nicht den Bach runterging. Für unzählige Profis aus allen Sportarten gilt er aufgrund seiner Leistungen sowohl sportlich als auch menschlich als Vorbild. In der Liste der größten Sportler aller Zeiten wurde er hinter Michael Jordan auf Platz 2 gewählt.
Wir verneigen uns vor einem Mann, der in diesem Jahr 120 Jahre alt geworden wäre und der als eine der größten Persönlichkeiten des US-Sports in die Geschichte einging!
Am 6.Februar 1895 wurde "Babe" als George Herman Ruth Jr. in Baltimore geboren. Sein Name lässt es vermuten - es waren deutsche Vorfahren im Spiel. Doch seine Kindheit war von vielen Problemen behaftet, so ging Ruth nur äußert selten zur Schule, zudem hatten seine Eltern durch ihre Arbeit im eigenen Restaurant zu viel zu tun, um sich wirklich um ihn kümmern zu können. Sein frühes Leben spielte sich überwiegend auf den Straßen Baltimores ab, wo er schnell in Kontakt zu illegalen Geschäften kam und selbst zum Kleinkriminellen wurde. Im Alter von acht Jahren schickten ihn seine Eltern in ein christliches Erziehungsheim, wo er seine Liebe zum Baseball entdecken sollte. Durch starke Leistungen in diversen Schulmannschaften wurde Jack Dunn, zu diesem Zeitpunkt Besitzer der Baltimore Orioles, die damals noch nicht in der MLB vertreten waren, auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn für sein Team. Da George aber erst 19 Jahre alt war, musste Dunn die rechtliche Vormundschaft für ihn übernehmen, damit der Vertrag überhaupt erst zustande kommen konnte. Seine Mitspieler bei den Orioles bezeichneten ihn als "Jack's newest Babe", also Jack Dunns neuesten Liebling und somit war der wohl berühmteste Spitzname der Sportgeschichte geboren.
Babe spielte so gut im Trikot der Orioles, dass diese ihn aufgrund finanzieller Probleme 1914 an die legendären Boston Red Sox verkaufen mussten. Aufgrund eines überfüllten Kaders musste Babe aber zunächst in deren Farmteam , den Providence Grays, spielen, eher er sich in der darauffolgenden Saison einen Stammplatz im Team der Sox erarbeiten konnten. Obwohl er zwischen 1915 und 1919 mit den Red Sox insgesamt dreimal die World Serie gewinnen konnte, musste ihn das Team aus Massachusetts 1920 aufgrund eines überteuerten Kaders an die damals noch völlig unbekannten New York Yankees verkaufen. Das gilt bis heute als größte Fehlentscheidung in der Geschichte der Red Sox, die nach ihrer letzten Meisterschaft 1919 86 Jahre auf ihren nächsten Titel warten mussten, während Babe Ruth im Trikot der Yankees zur absoluten Legende wurde.
In New York stellte Ruth jede Menge Rekorde auf, unter Anderem brach er seinen eigenen Rekord für die meisten Home Runs in einer Saison (60), welcher 34 Jahre bestand haben sollte. Er gewann mit den Yankees , für die er 14 Jahre bis 1934 aktiv war, weitere vier Meisterschaften und hielt bis 1974 den Rekord für die meisten Home Runs eines einzelnen Spielers (insgesamt 714), ehe dieser von Hank Aaron gebrochen wurde. Nach einer letzten Saison bei den Boston Braves, die heute in Atlanta spielen, setzte sich Babe Ruth 1935 zur Ruhe. Zum Zeitpunkt seines Karriereendes hielt er 56 MLB-Rekorde und so war es völlig verständlich, dass er 1936, nur ein Jahr nach dem Ende seiner Karriere mit der überwältigenden Mehrheit von über 95 Prozent in die Baseball Hall of Fame gewählt wurde.
So erfolgreich sein Leben auch war, einen Kampf konnte er nicht gewinnen - den gegen seine schwere Krankheit. Babe Ruth starb am 16.August 1948 an Kehlkopfkrebs, zu seiner Trauerfeier im Yankees Stadium in New York kamen über 77.000 Menschen.
In Anbetracht der Tatsache, dass es damals, im Gegensatz zu heute, keine Millionen im Sport zu verdienen gab und Babe Ruth aus mehr als einfachen Verhältnissen stammte, ist es umso beeindruckender, wie sein Erbe bis heute anhält. Er gab den Menschen während der Weltwirtschaftskrise Ende der Zwanzigerjahre Hoffnung und war der Grund dafür, dass der Baseball in dieser schweren Zeit nicht den Bach runterging. Für unzählige Profis aus allen Sportarten gilt er aufgrund seiner Leistungen sowohl sportlich als auch menschlich als Vorbild. In der Liste der größten Sportler aller Zeiten wurde er hinter Michael Jordan auf Platz 2 gewählt.
Wir verneigen uns vor einem Mann, der in diesem Jahr 120 Jahre alt geworden wäre und der als eine der größten Persönlichkeiten des US-Sports in die Geschichte einging!
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 30. Mai 2015
NFL-Splitter: Eine Verletzung, Entlassungen und ein Versprechen
sports network, 17:38h
In der NFL ist nichts los in der Offseason? Lest, was diese Woche alles passiert ist:
+++ Clady fällt für die Saison aus +++
Der Left Tackle der Denver Broncos, Ryan Clady, hat sich sich das Kreuzband gerissen und wird damit die kommende Saison verpassen. Der viermalige Pro-Bowler hat sich die Verletzungen bei den OTA's des Teams aus Colorado am Mittwoch zugezogen. Seinen Platz werden wohl Veteran Chris Clark oder Rookie Ty Sambrailo einnehmen.
+++ Bradys Anhörung am 23. Juni +++
Tom Brady, seines Zeichens QB bei den New England Patriots, wurde wegen seiner Verwicklung in die Deflate-Gate-Affäre zu 4 Spielen Sperre verurteilt. Am besagten Datum hat der viermalige Superbowl-Gewinner die Gelegenheit, seine Sicht der Dinge darzulegen und möglicherweise die Strafe zu verringern. Nichtsdestotrotz wird Jimmy Garoppolo die ersten Spiele starten.
+++ Trey Watts suspendiert +++
Der Runningback der St. Louis Rams, wurde für vier Spiele gesperrt. Grund ist die Einnahme verbotener Substanzen, die ihm nachgewiesen wurde. Er verstieß damit gegen die NFL-Grundsätze und wird somit erst in Woche 5 gegen die Arizona Cardinals wieder spielberechtigt sein.
+++ Maxwell verspricht Superbowl +++
Der Cornerback verspricht seinen dritten aufeinanderfolgenden Superbowl-Auftritt. Bedenkt man allerdings, dass er nicht mehr in Seattle, sondern nun bei den Philadelphia Eagles spielt, darf man schonmal grinsen. In einem Interview mit MMQB sagte er, dass die sich Abläufe und der Aufbau beider Franchises sehr ähneln. Zudem verwendeten beide Coaches, Philly's Chip Kelly und Seattle's Pete Carroll, das Cover-3-System, dass Maxwell sehr liegt. Man darf gespannt sein ...
+++ Falcons entlassen Linebacker +++
Das Franchise aus Atlanta hat die Entlassung von Defense-Spieler Prince Shembo verkündet. Dem Linebacker wird vorgeworfen, wissentlich den Hund seiner (mittlerweile) Ex-Freundin getötet zu haben.
Shembo wurde 2014 in der vierten Runde gedraftet und absolvierte alle 16 Spiele für das Team.
+++ Atlanta verpflichtet Guard +++
Und nochmal die Falcons: Wie wir soeben erfahren haben, hat das Team aus Georgia den Nachfolger für den Roster-Spot von Prince Shembo verpflichtet: Es wird Veteran-Offensive Guard Chris Chester. Der 32-Jährige wurde letzte Woche nach 64 Spielen für die Washington Redskins entlassen. Gedraftet wurde er 2006 von den Baltimore Ravens.
+++ Clady fällt für die Saison aus +++
Der Left Tackle der Denver Broncos, Ryan Clady, hat sich sich das Kreuzband gerissen und wird damit die kommende Saison verpassen. Der viermalige Pro-Bowler hat sich die Verletzungen bei den OTA's des Teams aus Colorado am Mittwoch zugezogen. Seinen Platz werden wohl Veteran Chris Clark oder Rookie Ty Sambrailo einnehmen.
+++ Bradys Anhörung am 23. Juni +++
Tom Brady, seines Zeichens QB bei den New England Patriots, wurde wegen seiner Verwicklung in die Deflate-Gate-Affäre zu 4 Spielen Sperre verurteilt. Am besagten Datum hat der viermalige Superbowl-Gewinner die Gelegenheit, seine Sicht der Dinge darzulegen und möglicherweise die Strafe zu verringern. Nichtsdestotrotz wird Jimmy Garoppolo die ersten Spiele starten.
+++ Trey Watts suspendiert +++
Der Runningback der St. Louis Rams, wurde für vier Spiele gesperrt. Grund ist die Einnahme verbotener Substanzen, die ihm nachgewiesen wurde. Er verstieß damit gegen die NFL-Grundsätze und wird somit erst in Woche 5 gegen die Arizona Cardinals wieder spielberechtigt sein.
+++ Maxwell verspricht Superbowl +++
Der Cornerback verspricht seinen dritten aufeinanderfolgenden Superbowl-Auftritt. Bedenkt man allerdings, dass er nicht mehr in Seattle, sondern nun bei den Philadelphia Eagles spielt, darf man schonmal grinsen. In einem Interview mit MMQB sagte er, dass die sich Abläufe und der Aufbau beider Franchises sehr ähneln. Zudem verwendeten beide Coaches, Philly's Chip Kelly und Seattle's Pete Carroll, das Cover-3-System, dass Maxwell sehr liegt. Man darf gespannt sein ...
+++ Falcons entlassen Linebacker +++
Das Franchise aus Atlanta hat die Entlassung von Defense-Spieler Prince Shembo verkündet. Dem Linebacker wird vorgeworfen, wissentlich den Hund seiner (mittlerweile) Ex-Freundin getötet zu haben.
Shembo wurde 2014 in der vierten Runde gedraftet und absolvierte alle 16 Spiele für das Team.
+++ Atlanta verpflichtet Guard +++
Und nochmal die Falcons: Wie wir soeben erfahren haben, hat das Team aus Georgia den Nachfolger für den Roster-Spot von Prince Shembo verpflichtet: Es wird Veteran-Offensive Guard Chris Chester. Der 32-Jährige wurde letzte Woche nach 64 Spielen für die Washington Redskins entlassen. Gedraftet wurde er 2006 von den Baltimore Ravens.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories