Mittwoch, 15. Juli 2015
Get to know... The Baltimore Ravens
Es war eine dieser Geschichten, die nur der Sport schreiben kann. 3.Februar 2013, Mercedes Benz Dome in New Orleans, Super Bowl XLVII. Es ist nicht nur das Duell zwischen den Baltimore Ravens und den San Francisco 49ers, sondern auch das Aufeinandertreffen zweier Headcoaches, die mehr als ein gewöhnliches Verhältnis haben - Jim und John Harbaugh. Am Ende jubelt John, der ältere der beiden Brüder und führte somit seine Farben zum zweiten Super Bowl Triumph nach 2000.

Die Ravens sind eine der jüngsten Franchises der NFL. Erst 1996 gegründet und nach dem Werk "The Raven" des wahrscheinlich berühmtesten Sohn der Stadt, Edgar Allen Poe , benannt, wurde zunächst darüber spekuliert, die damaligen Cleveland Browns in die Stadt in Maryland umzuziehen. Daraus wurde bekanntermaßen nichts, dennoch erhielt Baltimore den Zuschlag, eine NFL-Franchise zu beheimaten. Bereits vor der ersten Saison, im Draft 1996, stellten die Ravens die Weichen für ihre Zukunft. In der ersten Runde wählte man niemand geringeren als Offensive Tackle Jonathan Ogden und Linebacker Ray Lewis, die beide im Laufe ihrer Karriere zusammen gerechnet 24-mal in den Pro Bowl gewählt wurden. Die ersten beiden Spielzeiten waren noch nicht so von Erfolg gekrönt, allerdings kam 1999 mit Brian Billick ein neuer Headcoach und mit ihm der Erfolg nach Baltimore. Das Team um Quarterback Tony Banks, Ogden und Lewis erreichte nicht nur eine Bilanz von 12-4, sondern bereits im fünften Jahr seines Bestehens zum ersten Mal den Super Bowl. Was Viele als ausgeglichenes Match zwischen den Ravens und den New York Giants erwarteten, wurde zu einer Demütigung für das Team aus dem Big Apple. Die Partie endete mit 34:7 für Baltimore, die Ravens hatten ihren ersten Titel und Super Bowl MVP Ray Lewis stieg endgültig in die Riege der Superstars auf.
Bis zum Jahr 2007, dem letzten mit Brian Billick als Trainer, erreichten die Ravens noch dreimal die Playoffs, bevor der Headcoach zur Saison 2007/2008 durch John Harbaugh ersetzt wurde. Im gleichen Jahr wählte das Team im Draft die zukünftigen Starspieler Joe Flacco (Quarterback) und Ray Rice (Runningback) aus und mit ihnen begann in Baltimore eine neue Ära. Bereits im ersten Jahr unter Harbaugh schaffte man eine Bilanz von 11-5 und erreichte das AFC Championship Game, in dem man sich allerdings dem späteren Super Bowl Champion, den Pittsburgh Steelers , geschlagen geben musste. Auch in den Folgejahren konnten die Ravens immer die Playoffs erreichen, zudem kamen mit Terrell Suggs, Ed Reed und Jarrett Johnson weitere Topspieler zum Roster hinzu.

Im Jahr 2012 , dem letzten in der Karriere von Legende Ray Lewis, schaffte es das Team zum zweiten Mal in den Super Bowl. Was im Vorfeld der Partie als Duell der Harbaugh-Brüder galt, war vorallem für Lewis die letzte Chance, noch einmal den NFL-Thron zu besteigen. Im Gegensatz zum Triumph von 2000 sollte es diesmal allerdings alles andere als ein Spaziergang werden. Eine umkämpfte Begegnung, die am Ende mit 34:31 für die Ravens entschieden wurde. Ray Lewis beendete nach diesem Erfolg seine lange Karriere und das Team verpasste als Champion 2013 die Playoffs.
Trotz ihrer erst knapp 20-jährigen Geschichte hat das Team aus Maryland bereits eine beachtliche Historie hinter sich und mit Spielern wie Ray Lewis, Ed Reed und Jonathan Ogden legendäre Spieler hervorgebracht.

Super Bowl Siege:
2000, 2012

Playoff-Teilnahmen:
2000, 2001, 2003, 2006, 2008-2012, 2014


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Montag, 13. Juli 2015
NFL - Splitter: Ein Statement und ein blaues Auge
Die NFL geht in die heiße Phase: Nur noch 60 Tage bis Kickoff. Hier die neueste Ausgabe unserers Splitters:

+++ Greg Hardy Suspendierung reduziert +++

Der Defensive End der Dallas Cowboys kommt mit einem blauen Augen davon: Seine 10-Spiele-Sperre wird auf 4 reduziert. Der ermittelnde Mann in diesem Schiedsverfahren, Harold Henderson, sagte: "Ich bin der Meinung, dass Hardy's Verhalten klar gegen das Reglement der NFL verstößt, aber 10 Spiele sind einfach zu viel." Hardy war im April wegen seiner Involvierung im Falle der häuslichen Gewalt gegenüber seiner Exfreundin Nicole Holder vergangenen Jahres zu eben jenen 10 Spielen verurteilt worden. Er wird nun voraussichtlich in Week 5 im Spiel gegen die New England Patriots zurückkehren.

+++ Bills-OC Kromer verhaftet +++

Der Offensive Coach der Buffalo Bills, Aaron Kromer und sein Sohn gerieten am Sonntagmorgen in eine handfeste Auseinandersetzung mit ihren Nachbarn. Einem Statement des Walton County Sheriffbüros zufolge drohte Kramer die Familie umzubringen, sollten diese die Polizei rufen.
Das Team aus dem Bundesstaat New York hingegen ließ verlauten, über den Report informiert zu sein. Wann und ob eine Strafe verhängt wird, ist nicht bekannt bisher.

+++ Andrew Luck mit einem Statement +++

Was sich die 31 anderen Teams wohl seit Februar denken, sprach der Colts-Quarterback in einem Interview mit Neil Reynolds von BritViewNFL.com aus: "Die Patriots sind momentan die Könige der NFL und unser Ziel sollte es sein, sie zu entthronen." Weiter sagte er: "Ich denke, wir haben eine realistische Chance. Wir haben das entsprechende Team, das entsprechende Coaching-Personal und die entsprechende Unterstützung. Also sollten wir daran arbeiten." Durch die Verstärkung von Frank Gore und Andre Johnson ist auf jeden Fall mit den Colts zu rechnen.

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Freitag, 10. Juli 2015
NFL: Alles neu in der Bay
Es war der Beginn einer großen Liebe als Jim Harbaugh 2011 sein Amt als neuer Headcoach der San Francisco 49ers antrat. Eine junge, aufstrebende Mannschaft mit dem Potential für ganz große Erfolge. Davon ist vier Jahre später leider nur noch ein kleiner Teil zu sehen, Harbaugh ist mittlerweile Coach an der University of Michigan und das Team aus der Bay Area ist auf der Suche nach einer neuen Identität.

Dabei war die vergangene Saison gar nicht so schlecht, wie man jetzt vielleicht annehmen könnte. Klar, die Playoffs wurden verpasst, doch die Verletzungen, die das Team heimsuchten, zogen sich durch die Saison wie ein roter Faden. Mit All-Pro Linebacker Navorro Bowman fiel eine wichtige Stütze in der Defense nach seiner grausamen Beinverletzung aus den letzten Playoffs ohnehin schon für die gesamte Spielzeit aus. Seine kongenialen Partner Justin Smith und Patrick Willis plagten sich ebenfalls mit Verletzungen herum, zudem spielte Quarterback Colin Kaepernick wahrlich nicht seine stärkste Saison. Trotzdem spielten sich gerade die Rookies Carlos Hyde und Chris Borland in den Vordergrund, am Ende stand eine Bilanz von 8-8 zu Buche. Doch was dann folgte, gleicht einer wahren Horrorstory. Mit Willis, Smith, Borland und Offensive Tackle Anthony Davis beendeten vier Spieler ihre Karriere vorzeitig, einzig bei Smith (36) konnte man das erahnen. Zudem verlor man die beiden Pro Bowler Frank Gore (Indianapolis) und Mike Iupati (Arizona) an die Konkurrenz. Plötzlich stand das Team vor einem Umbruch, mit Jim Tomsula rückte ein zwar bei den Spielern beliebter , aber eben unerfahrener Coach aus der zweiten Reihe nach und wurde Cheftrainer. General Manager Trent Baalke versuchte die Lücken im Roster zu stopfen, wählte im Draft mit dem talentierten Arik Armstead einen Ersatz für Justin Smith und verpflichtete darüber hinaus die Free Agents Reggie Busch als Gore-Ersatz , Darnell Dockett und Torrey Smith. Ein Hoffnungsschimmer ist zudem die Rückkehr von Bowman, der fortan den Kopf der Defense bilden soll. Da die ohnehin schon schwere Division mit den Seattle Seahawks, Arizona Cardinals und St.Louis Rams noch einmal personell nachgelegt hat, steht den 49ers eine schwere Saison ins Haus.

Dennoch ist die Situation vergleichbar mit der vor vier Jahren. Ein unerfahrener Coach, der eine junge Mannschaft zu neuer Größe verhelfen soll und mit eher gedämpften Erwartungen in die Saison startet. Das könnte der große Vorteil für Tomsula sein, zu wünschen wäre es dem sympatischen Coach allemal. Jim Harbaugh hat es vorgemacht!

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Donnerstag, 9. Juli 2015
NFL Predictions: NFC
Die NFL nähert sich ihrem Saisonauftakt, bis zum Kickoff am 10.September sind es nur noch zwei Monate. Doch bereits heute wollen wir einen Blick auf die Favoriten, Außenseiter und möglichen Überraschungsteams für den Super Bowl und geben unsere Tipps für die Bilanzen der Regular Season ab. Weiter geht es nun mit der NFC!

Favoriten:


Seattle Seahawks:

Wer einen Blick auf das Roster der Seahawks wirft, dem wird klar : Das Team aus dem Nordwesten ist personell auf jeder Position überdurchschnittlich besetzt. Zu dem ohnehin schon starken Kader gesellte sich mit Tight End Jimmy Graham (aus New Orleans) ein weiterer Superstar hinzu. Auch wenn die "Legion of Boom" durch den Abgang von Byron Maxwell (nach Philly) etwas gesprengt und mit dem Wechsel von Defensive Coordinator Dan Quinn (jetzt Headcoach in Atlanta) der Vater der starken Defense verloren ging, sind die Seahawks wohl erneut der absolute Top-Favorit auf den Super Bowl. Mit Russell Wilson, Marshawn "Beastmode" Lynch und eben Graham haben die Hawks drei elementare Stützen in der Offense, von der Defense um Richard Sherman, Kam Chancellor & Co. ganz zu schweigen. Klar ist: Der Weg zum Titel führt nur über das Team von Pete Carroll.

Regular Season : 14-2


Green Bay Packers:

Was für die Seahawks gilt, lässt sich fast eins zu eins auf die Franchise aus Wisconsin übertragen. Mit Aaron Rodgers verfügt Green Bay über einen Quarterback , der sich kaum Fehler (sprich Interceptions) leistet, mit Randall Cobb und Jordy Nelson hat man das wahrscheinlich stärkste Wide Receiver Tandem der Liga. Auch in der Defense stehen mit Clay Matthews und Julius Peppers exzellente Leute bereit, mit Mike McCarthy zudem ein exzellenter Coach an der Seitenlinie. Das heimische Lambeau Field, in dem das Team seit über zwei Jahren nicht mehr verloren hat, gleicht einer uneinnehmbaren Festung. Das Team aus der Käsestadt gehört auf jeden Fall zu den Topfavoriten, allerdings hatte man in den vergangenen Jahren in den entscheidenden Phase immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Für den Titel muss man zum Einen an den Seahawks vorbei, zum Anderen sollte vorallem Aaron Rodgers von Rückschlägen verschont bleiben.

Regular Season : 13-3


Im erweiterten Kreis:


Dallas Cowboys:

Die Offseason der Cowboys stand unter dem Namen " Dez Bryant gegen DeMarco Murray". Mit beiden Superstars wollte man verlängern, allerdings konnte man aufgrund der Gehaltsgrenze nur einen , Bryant, entsprechend bezahlen. Also ging Murray nach Philadelphia und nun klafft eine Lücke auf der Position des Runningbacks - trotzdem ist mit Dallas zu rechnen. Das Team von Jason Garrett bringt immer noch das gewisse etwas mit, um ganz vorne mitzumischen, getragen von einem wieder aufblühenden Tony Romo und eben Receiver Dez Bryant. Die Offensive Line der Texaner ist eine der besten der gesamten Liga, auch in der Defense ist man stark besetzt. Allerdings müssen sich die Cowboys in einer starken Division mit den Philadelphia Eagles und den aufstrebenden New York Giants beweisen. Kein leichtes Unterfangen, doch auch letztes Jahr hatte kaum jemand Dallas auf der Rechnung.

Regular Season: 12-4


Philadelphia Eagles:

Eagles Coach Chip Kelly bleibt ein Rätsel. Der Move , der den aufstrebenden Quarterback Nick Foles nach St.Louis verschiffte und im Gegenzug den Dauerpatienten Sam Bradford in die Stadt der brüderlichen Liebe brachte, wirft bis heute Fragen auf. Zumal mit Mark Sanchez und dem zwischen TV-Reporter und NFL-Profi rotierenden Tim Tebow zwei eher durchwachsene Backups bereitstehen.
Das Thema Quarterback könnte Philly im Verlauf der Saison zum Verhängnis werden. Doch bis auf die Spielmacher-Position sind die Eagles stark besetzt, mit DeMarco Murray kam der beste Runningback der vergangenen Spielzeit nach Pennsylvania, mit Byron Maxwell ein hervorragender Defensivspieler. Kelly begeisterte in den vergangenen beiden Spielzeiten mit spektakulärem Offensivspiel, sollte sein Spielmacherproblem vermieden werden können, sind die Eagles mit hoher Wahrscheinlichkeit ganz vorne mit dabei.

Regular Season: 10-6


Weitere Teams im Fokus:
Arizona Cardinals , Detroit Lions , Carolina Panthers


Überraschung möglich:
Atlanta Falcons , New York Giants, San Francisco 49ers, Minnesota Vikings, St.Louis Rams

Eher ohne Chance:
Tampa Bay Buccaneers, New Orleans Saints, Washington Redskins, Chicago Bears


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NFL Predictions: AFC
Die NFL nähert sich ihrem Saisonauftakt, bis zum Kickoff am 10.September sind es nur noch zwei Monate. Doch bereits heute wollen wir einen Blick auf die Favoriten, Außenseiter und möglichen Überraschungsteams für den Super Bowl und geben unsere Tipps für die Bilanzen der Regular Season ab. Starten wollen wir zunächst mit der AFC!

Favoriten:

Indianapolis Colts:

Andrew Luck, T.Y Hilton, Robert Mathis. Bereits letzte Saison hatten die Colts eine individuell sehr starke Mannschaft , nun kommen mit Runningback Frank Gore (aus San Francisco) und Wide Receiver Andre Johnson (aus Houston) zwei weitere Hochkaräter hinzu. Die Colts verfügen gerade in der Offense über eine unglaubliche Bandbreite an Top-Spielern. Zudem bleibt die demütigende Niederlage in den vergangenen Playoffs gegen die Patriots - Deflategate hin oder her, diese Schlappe war ernüchternd. Umso mehr brennen die Colts nun darauf, endgültig den ganz großen Wurf zu schaffen, mit Andrew Luck steht ihnen einer der besten jungen Quarterbacks der Liga zur Verfügung, der ohne Probleme mit den ganz großen Spielmachern der NFL mithalten kann.

Regular Season : 13-3


New England Patriots:

Schon klar, Tom Brady wird in den ersten vier Spielen der Saison fehlen, die Defense ist ohne die Cornerbacks Darrelle Revis und Brandon Browner bei weitem nicht mehr so einschüchternd wie im vergangenen Jahr. Und dennoch es gibt einen Grund, weshalb die Pats auch dieses Jahr zu den Favoriten zählen - Bill Belichick. Der Trainerfuchs ist eines der größten Genies in der Geschichte der NFL und solange er Trainer in Foxborough ist, muss man die Patriots immer auf der Rechnung haben. Auch wenn Brady zunächst fehlen wird, sein Ersatz, der junge Jimmy Garoppolo, ist sicherlich nicht der schlechteste Backup, zudem verfügt die Offense mit Rob Gronkowski und Julian Edelman über genug Schlagkraft, um bis zu Bradys Rückkehr nicht komplett an Boden zu verlieren.

Regular Season : 12-4


Im erweiterten Kreis:

Denver Broncos:

Zweimal in Folge schieden die Broncos, mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet, auf bittere Art und Weise in den Playoffs aus. Als der zukünftige Hall of Famer Peyton Manning bekanntgab, doch noch eine Saison dran zu hängen, waren die Fans der Broncos sicher: "Dieses Jahr sind wir an der Reihe". Doch was folgte, war der Schock: Offensive Lineman Ryan Clady, wichtigster Beschützer von Manning, verletzte sich im Training schwer und fällt die komplette Spielzeit aus! Auch wenn Denver mit Manning, DeMarcus Ware, Aqib Talib und Demaryius Thomas immernoch über hohe Qualität verfügt, für den ganz großen Wurf muss eine kleine Überraschung her. Die nicht ganz so stark besetzte AFC West, in der die Broncos zuhause sind, sollten eine Playoff-Teilnahme jedoch möglich machen und in den Playoffs werden die Karten sowieso neu gemischt - das wissen die Broncos aus eigener Erfahrung.

Regular Season : 12-4


Miami Dolphins:

Was für ein Sensationscoup war das, als die Dolphins die Verpflichtung von Defensivstar Ndamukong Suh bekannt gaben. Als man kurz danach auch noch die Wide Receiver Greg Jennings und Kenny Stills verpflichtete, war klar : mit den Dolphins muss zu rechnen sein. Quarterback Ryan Tannehill steigerte sich in den vergangenen Jahre kontinuierlich und hat sich zu einem mehr als soliden Spielmacher entwickelt. Allerdings fehlt in der Offense der ganz große Star, der klassische Führungsspieler. Zudem könnte den Dolphins die starke Division mit den Patriots , Buffalo Bills und New York Jets Probleme bereiten. Dennoch, eine junge Mannschaft mit ernomem Potential kann definitiv den Einzug in die Playoffs schaffen - vielleicht sogar ein bisschen mehr.

Regular Season: 11-5


Weitere Teams im Fokus:
Buffalo Bills, Pittsburgh Steelers, Cincinnati Bengals

Überraschung möglich:
Kansas City Chief, San Diego Chargers, New York Jets, Houston Texans, Baltimore Ravens

Eher ohne Chance:
Cleveland Browns, Oakland Raiders, Tennessee Titans, Jacksonville Jaguars


Die Colts um Andrew Luck wollen dieses Jahr ganz vorne angreifen!

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Montag, 6. Juli 2015
Michael Jordan - His Airness
NBA-Legende Magic Johnson sagte einst: "Es gibt Michael Jordan und dann gibt es noch den Rest von uns".
Dieser Satz sagt so ziemlich alles über die Stellung von MJ in der National Basketball Association aus.

Doch fangen wir am besten ganz von vorne an und lassen Jordan's Leben kurz Revue passieren:

Geboren ist der 1963 im New Yorker Stadtteil Brooklyn, wuchs aber im ländlichen Wilmington in North Carolina auf, wo er auch an der Laney Highschool das erste Mal Kontakt mit dem orangefarbenen Leder hatte.
4 Jahre später bekam der durch ein Stipendium die Möglichkeit an der University von North Carolina zu spielen und gewann gleich in seinem Rookiejahr die NCAA-Meisterschaft.
Unter Coach Dean Smith, der ihn weiter förderte, entwickelte sich Jordan von Mitläufer zum Leistungsträger, trotzdem blieb der Teamerfolg aus.

1984 entschied er sich dazu, in die NBA zu wechseln und wurde an dritter Stelle hinter Hakeem Olajuwon (Houston Rockets) und Sam Bowie (Portland Trail Blazers) von den Chicago Bulls ausgewählt. Zwei Jahre zuvor hatte er bereits für die US-Auswahl bei Olympia gespielt und gewann prompt Gold.

Jordan brauchte keine Eingewöhnungszeit und gewann just den "Rookie of the Year"-Award, was nicht weiter verwundert, da er durchschnittlich 28,2 Punkte verbuchen konnte. In seiner zweiten Saison verletzte er sich zwar, kam aber rechtzeitig gegen Ende der regulären Saison zurück, führte seine Bulls in die Playoffs und pulverisierte nebenbei den Playoff-Punkterekord, indem er selbst 63 einstreute.

Jordans Aufstieg in den NBA-Olymp schien unaufhaltsam: Während er in den folgenden Jahren ein um die andere persönliche Auszeichnung (unter anderem 1988 MVP der Regular Season und des All-Star-Games, Sieg beim Slam-Dunk-Contest) entgegennahm, schieden die Bulls stehts in den Playoffs aus.
Aufgrund seiner Ausflüge zum Korb taufte die Öffentlichkeit ihn "His Airness" und "Air Jordan". Nike stieg mit dem Verkauf seiner Schuhe zum Weltkonzern auf.

1991 folgte dann endlich der erste Gewinn der NBA-Meisterschaft: Nachdem sein kongenialer Teamkollege Scottie Pippen endlich wieder lieferte, wurden erst die Detroit Pistons im Conference Finale abgeschossen und auch das Finale gegen die Los Angeles Lakers war eine klare Angelegenheit. Man gewann die Serie deutlich mit 4:0.
1992 folgte der zweite Erfolg gegen die Portland Trail Blazers.
1993 schlug man die Phoenix Suns und in allen drei Jahren wurde MJ zum Finals-MVP gewählt.

Im selben Jahr verkündete er überraschend seinen Rücktritt und erklärte nun eine Karriere im Baseball einschlagen zu wollen. Der Erfolg beim Minor-League-Team der Chicago White Sox, den Birmingham Barons, blieb aber überschaubar.

1995 erklärte er seinen Rücktritt vom Rücktritt und mit ihm kam der Erfolg der Bulls zurück. Unterlag man in diesem Jahr noch den Orlando Magic um das spätere Defensivmonster Shaquille O'Neal, folgte in der Saison 95/96 eines der stärksten Jahre von Jordan. Unterstützt von Dennis Rodman gewann man nicht nur die Meisterschaft, Jordan wurde auch MVP der Regular Season, der Playoffs und des All-Star-Spiels. Man gewann zwei weitere Meisterschaften, ehe sich "His Airness" dazu entschloss zu den Wizards in die Hauptstadt zu wechseln. Trotz seines hohen Alters spielte er immer noch groß auf, gewann allerdings keine Meisterschaft mehr.

Während seiner aktiven Zeit half dem damals noch unbekannten Sportartikelhersteller Nike aufgrund seiner Kollektion nicht nur zu hoher Popularität sondern auch einem rekordverdächtigen Umsatz von mehreren Milliarden Dollar. Auch andere Firmen wie McDonalds, Gatorade, Coca-Cola und Oakley nutzten seine Beliebtheit und werben mit ihm für ihre Produkte.

1996 spielte er sich im Film "Space Jam" selbst und half Bugs Bunny und seinen Freunden ein intergalaktisches Basketballspiel gegen Aliens zu gewinnen.

Heute ist er Mitbesitzer und Vorsitzender der Charlotte Hornets.

Hier nochmal ein kurzer Auszug seiner zahlreichen Erfolge und Auszeichnungen :

- 6x NBA-Meisterschaft: 1991-1993, 1996-1998
- 2x Olympiasieger: 1984, 1992
- 5x NBA MVP der Regular Season: 1988, 1991, 1992, 1996, 1998
- 6x NBA MVP der Finalserie: 1991-1993, 1996-1998
- NBA Rookie of the Year: 1995
- 10x NBA Scoring Titel: 1987-1993, 1996-1998
- 14x All-Star-Teilnahmen: 1985-1993, 1996-1998, 2002-2003
- 3x Associated Press Athlete of the Year: 1991, 1992, 1993
- Platz 1 der größten Sportler des 20. Jahrhunderts von ESPN

Dazu noch etliche NBA-Rekorde, unter anderem den höchsten Punkteschnitt, die höchste Punktezahl in einem Spiel der Playoffs und etliche Meilensteine, die er als erster Spieler erreichte.

Air Jordan, wir verneigen uns vor dir!

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